[fertig] Christopher Barclay

#1
Allgemeines
Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!


Name:
Christopher James Barclay

Geboren wurde er jedoch unter den Namen Christopher James of Barclay Hill, einer alten Adelsfamilie aus Großbritannien.

Wesens- oder Menschenart:
Vampir

Christopher ist der Sohn zweier Vampire. Seine Mutter überlebte seine Geburt nicht, wie es häufiger unter den Vampiren vorkommt.

Alter / Geburtsdatum:
337 Jahre

Geboren wurde er am 14.11.1679 auf dem Familiensitz der Barclays in der Nähe Londons.

Aussehen / besondere körperliche Merkmale:
Christopher ist 1,93 m groß und fiel damit schon damals aus dem Rahmen. Seine Gestalt ist im Großen und Ganzen eher schlank und erhaben, dennoch versteckt sich unter der Kleidung ein durchaus trainierter Körper. Sein Haupt ziert kräftiges und vor allem volles Haar. Das Blond eben jener ist ein Mischblond - auch Straßenköterblond genannt - und daher von helleren und dunkleren Strähnen durchzogen. In die Welt blickt der gebürtige Brite mit sehr einzigartigen, blaugrünen Augen. Je nach Lichteinfall, verändert sich die Farbe und so kann man nur schwer sagen, ob sie nun mehr blau oder mehr grün sind.

Entsprechend seines körperlichen Alters, welches dem eines Mannes Ende Dreißig entspricht, hat Christopher übliche Fältchen und Grübchen. Auch einige Narben aus alten Tagen trägt er mit sich herum, jedoch gut versteckt unter der Kleidung. Eine Narbe sticht dabei hervor und ziert die Vorder- und Rückseite seiner linken Schulter. Ein Durchschuss einer Silberkugel. Auch er hat schon Bekanntschaft mit Leuten gemacht, die von der Existenz der Vampire wissen. Jedoch sieht man deutlich, dass die Narbe mehr als hundert Jahre alt ist.

Aussehen und erster Eindruck sind dem hochgewachsenen Mann sehr wichtig. So trägt er zumeist Anzüge - Zweiteiler sind ihm lieber, doch auch Dreiteiler findet man in seinem Repertoire. Oft trägt er Krawatten, jedoch niemals mit auffälligem Muster. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und zeigt die Perfektion, nach der Christopher schon immer strebt. Die Farben halten sich oft in dunklem Schwarz, diversen Grautönen und manchmal auch ausgefallener mit farbigen Aufsatz.
In seiner Freizeit greift er auf Anzughosen und Hemden zurück. Das Sakko bleibt dann meist im Schrank, direkt neben seinen Krawatten. Die Hemden trägt er daheim fast immer am Kragen offen.
Auch Jeanshosen und Poloshirts findet man in seinem Kleiderschrank. Alles eben feiner, exklusiver und dabei auch gerne sportlich-legere. Vergeblich sucht man nach Schlabberklamotten. Wenn bei ihm mal Sofa-Tag angesagt ist, dann trägt er T-Shirts und Schlafanzughosen. Eben das, was man daheim so anhat, wenn man gerade keinen Besuch erwartet.


Persönlichkeit
Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!


Eigenschaften:
Wer Christopher kennt, dem fallen zumeist die negativen Aspekte seines Charakters auf. Immerhin ist der Brite ein sehr präsenter Mann. Nicht, weil er laut ist oder vulgär oder Dergleichen. Nein. Er hat eine sehr einnehmende, auffällige Ausstrahlung. Auf gewisse Weise einschüchternd, jedoch auch sehr von sich überzeugt und einfach ziemlich arrogant. Seine Haltung ist aufrecht, seine Stimme tief und dennoch schneidend. Die Wortwahl bedacht und doch sehr schnell auch verletzend oder gar zermürbend. Dass er von Arroganz und Überheblichkeit, so wie einer gehörigen Portion Egozentrik zerfressen ist, wird einem sehr schnell bewusst.

Trotzdem begegnet man zugleich auch einem sehr intelligenten, wachsamen Mann, der seine Umgebung stets fest im Blick hat und nach der Kontrolle in seinem Umfeld sucht. Klar wird einem das vor allem in seinem Arbeitsumfeld. Er kann sich hervorragend organisieren und Momente für gute Geschäfte perfekt abpassen. Diese Flexibilität geht auch mit einer guten Menschenkenntnis einher. Christopher ist sehr zuverlässig und zielstrebig und genau das macht ihn auch zu einem guten Vorgesetzten. Obwohl es in seiner Firma stets um das schnelle und viele Geld geht und er über seine Mitarbeiter mit harter Hand regiert, wacht er auch über sie.
Gleiches gilt auch für Menschen (und andere Wesen) in seinem privaten Umfeld. Obwohl es mit ihm und seiner schnippisch-zickigen Art und Weise nicht immer einfach ist, kann er doch ein treuer Freund sein. Zwar mag er es nicht über Gefühle zu reden und solche auch zuzulassen, dennoch ist er - ist der Knoten erst einmal geplatzt - doch recht verträglich.
Dies trifft jedoch nicht zu, wenn er einen nicht leiden kann. Christopher kann zu einer wahren Furie mutieren und er kennt die Druckpunkte der Leute, die ihm gegenüberstehen, oftmals schon gut genug, um sie gezielt anzugehen. Seine Worte sind dann meist sehr harsch und herrisch, niedermachend und stets das Salz in der Wunde.

Vielen Menschen begegnet er auch erst einmal auf diese Art und Weise. Hinter die Fassade zu blicken und den ruhigen und auch sehr wertvollen Weggefährten zu finden, der er sein kann, ist mehr als schwer. Oftmals wirkt er kalt und distanziert, selbst wenn er eigentlich schon dabei ist, die Person, mit der er gerade verkehrt, zu mögen. Ihm fällt es schwer, seine manchmal sehr abartige, arrogante Art abzulegen, selbst wenn es angebracht ist.

Trotz seines Wesens, ist auch Christopher jemand, der gewisse Hobbys hat und so auch Vorlieben und Abneigungen mit sich bringt. Der Brite liebt klassische Musik und spielt selbst begeistert Violine und Piano. Technomusik und Heavymetal hingegen boykottiert er aufs schärfte. Für ihn ist das nur Lärmbelästigung. Er ist zudem jemand, der eh sehr kulturell unterwegs ist. Kunstausstellungen, Opern, Theater. Er erfreut sich an kreativen Dingen sehr. Fernsehen schaut er dafür nicht. Für ihn ist Vieles nur noch Volksverdümmung. Nur Nachrichten und natürlich die Börsennews sind für ihn von Interesse.
Seine Abende verbringt eh viel lieber mit Musik oder einem guten Buch. Obwohl er ein Vampir ist, hat er viele Aktivitäten auch auf den Tag verlegt - zur Tarnung und weil einfach mehr los ist. Da er jedoch Sonnenlicht nur bedingt verträgt, liebt er Spaziergänge am späten Abend oder zur Dämmerung, wenn die Sonne schon oder erst sehr tief steht.

Als jemand, der sich mit seinem Geschäft auch im Untergrund herumtreibt, hat Christopher schon sehr lange eine Aversion gegen Gesetze und Gesetzeshüter. Er stellt sich mit solchen Leuten nur gut, wenn es ihm dienlich ist. Ansonsten muss man mit finsteren Blicken und bösen Anfeindungen rechnen. Was er jedoch am Meisten hasst, sind Tempolimits. Der Brite fährt gerne schnell - zu schnell. Jede seiner Akten zu jeder Identität, die er bereits besaß und zu deren Zeit es Autos gibt, ist voll mit Verkehrsdelikten. Er sammelt jene praktisch.

Es gibt so viele Dinge, die er mag und nicht mag. Manchmal muss man es einfach drauf ankommen lassen, um herauszufinden, welche es sind.

Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Christopher ist ein begnadeter Violinist und Pianist. Er hat die Musik schon sehr früh für sich entdeckt und war ein großer Anhänger der Barockzeit mit all ihren wundervollen Musikern. Er traf sogar einmal Johann Sebastian Bach. Auch die Violine, auf der er spielt, ist eine wahre Kostbarkeit und Rarität: eine echte Stradivari. Für ihn ist es ein Segen, ein Vampir zu sein, denn er hat viel aus den Epochen mitgenommen - musikalisch und auch materialistisch.

Über die Jahrhunderte hinweg ist Christopher zudem ein sehr guter Beobachter geworden. Er hat gelernt, in den kleinsten Gesten der Leute zu lesen und die nächsten Schritte und Entscheidungen zu deuten. Sowas wird einem nicht in die Wiege gelehnt, sowas muss man lernen und selbst heute übt er sich noch gerne daran, sich in Gedanken stets ein Profil von seinem Gegenüber zu erstellen, um entsprechend reagieren zu können.

Die Zeit hat ihm auch geholfen, sich mit anderen Kulturen auseinander zu setzen. Als jemand, der gerne klangvolle Dinge hört, haben es ihm Sprachen sehr angetan. Er spricht natürlich seine Muttersprache Englisch fließend und hat über die letzten Jahrzehnte hinweg seinen britischen Akzent abgelegt. Doch auch andere Sprachen spricht er fließend. Dazu gehören Französisch, Spanisch und Scottish-Gaelic. Er befasst sich auch in seiner Freizeit immer wieder mit Lektüren zur Sprachentstehung und mit alten Sprachen. Seit geraumer Zeit beschäftigt er sich mit den Sprachen des Mittelmeerraumes.

Zudem ist er ein Mann der Zahlen. Schon immer waren die Barclays eine Adelfamilie, die ihre Finger dort mit ihm Spiel hatten, wo Politik und Wirtschaft großgeschrieben wurde. Sie erschienen als Berater unter den Königen, sie waren in den Räten vertreten und mit Christopher gingen sie schließlich auch in die moderne Politik. Gerade für den Weltmarkt hat er ein gutes Gespür und weiß, wann es sich lohnt, in Aktien zu investieren und wann nicht. Dieses Gespür erlaubt es ihm, für die Filii Noctis die ganz großen Aktiengeschäfte abzuschließen, betreut er selbst doch einige große Firmen, die dem Orden gehören. Auch Kundschaft von außen zählen auf das Wissen des Mannes.

Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Als Mann aus einer Familie, in der der 'Vampirismus' schon lange Teil der Blutlinie ist, gehört Christopher wohl zu jenen Vampiren, die man als 'alt' bezeichnen kann - unabhängig vom eigenen Alter. Seine Sinne sind daher sehr scharf und ausgeprägt. Er hört sehr gut - was manchmal auch ein Nachteil sein kann, wenn es zu laut um ihn herum ist - riecht ausgezeichnet und hat Adleraugen. Eben all die Dinge, die einen Vampir, wie er im Buche steht, ausmachen. Hinzu kommt noch eine gewisse 'Eleganz', die ebenfalls in der Familie liegt, wie der hohe Wuchs - schon zu Zeiten, in denen die Menschen für gewöhnlich eher kleiner ausfielen.


Lebenslauf
Wir sind gründlich. Wir wollen alles wissen. Alles.


Vorgeschichte:
Christopher wurde am 14.11.1679 als einziger Sohn einer vampirischen Adelsfamilie geboren. Bei der Geburt verlor er seine Mutter - er hatte sie also nie kennen gelernt. Er wuchs somit unter der alleinigen Obhut seines Vaters auf.
James Alistair of Barclay Hill - der Vater von Christopher - hatte nie ganz verkraftet, seine geliebte Frau zu verlieren, machte seinem Sohn aber nie Vorwürfe. Der Junge war gewollt, das Risiko bewusst eingegangen. Irgendwer musste die Linie der Barclays ja fortsetzen. Dies bedeutete von Anfang an einen enormen Druck auf den Schultern des Barclay-Sprosses.

Hineingeboren in eine Gesellschaft, die hinter der Gesellschaft lebte, verstand Christopher als Kind nie so ganz, warum er gewisse Dinge nicht durfte und weshalb er ganz andere Traditionen erlernte, als zum Beispiel die Kinder vom Nachbaranwesen. Er lernte schon früh, dass seine Familie trotz ihres Namens ein Leben hinter den Kulissen führte und die Strippen aus dem Schatten heraus zog. Sein Vater war schonungslos und hatte den Jungen bereits im Kindesalter damit konfrontiert, dass er eben kein Mensch war, sondern ein Vampir sei und daher gewissen Regeln unterworfen war.
Wie oft sich Christopher wegen seiner 'Andersartigkeit' in der Sonne verbrannte, weiß er nicht. Er erinnert sich heute nur noch selten an das schwere Leben als Kind, denn als Vampir war das kein Zuckerschlecken. Die sozialen Kontakte beschränkten sich schon damals auf Vampire der Umgebung und rund um London gab es einige von ihnen.

Um den strengen Anforderungen seines alten Herren gerecht zu werden, musste Christopher schnell erwachsen werden. Er lernte viel und fleißig und versuchte stets alle Erwartungen zu erfüllen, die sein Vater an ihn hatte. Chris war früh bewusst gemacht worden, dass er das Erbe einer alten Blutlinie trug und für den Erfolg Britanniens mitverantwortlich war. Die Barclays dienten schon lange als Berater im Unterhaus - mal öffentlich präsenter, dann wieder unter der Hand und unter falschem Namen. aber ob das wirklich das war, was der junge Vampir wirklich wollte? Immer in England hocken, sporadisch mal aus seinem Loch kommen, sich der Öffentlichkeit zeigen und immer wieder für nur ein Land die Strippen ziehen?

Siebzig Jahre lang sammelte er Erfahrungen im britischen Reich in der Wirtschaft und der Politik. Dies tat er unter den wachsamen Augen seines Vaters, der ein ein sehr geduldiger Mann war und stets Hoffnung hatte, dass Britannien mit seinen Kolonien irgendwann die Weltmacht darstellen würde und man ihn als Mitglied des Ordens dafür belohnen würde. Chris wollte aber nicht Teil von etwas sein, das so festgefahren war, wie die Monarchie, in der sie lebten.
Im Juni 1757 bat er seinen Vater darum, ihn endlich für den Orden vorzuschlagen, damit er eigene Aufgaben bekommen konnte. Dies missfiel dem alten Barclay natürlich, denn er wollte natürlich, dass Christopher wie er seinem Land treu blieb. Dennoch wollte er auch, dass sein Sohn auf eigenen Beinen stand. Zudem hätte dessen Mutter es nicht anders gewollt, dass auch Christopher zeit für sich bekam, um die Welt zu sehen, Leute kennen zu lernen und Dinge zu erlernen, die er in ferner Zukunft einmal gebrauchen konnte. So beugte sich sein Vater seinem Wunsch.
1760 trat Christopher den Filii Noctis bei und kehrte England somit erst einmal den Rücken, um für den Orden neue und andere Aufgaben zu erledigen. Er machte sich mit all den Bereichen der unteren Organisationen der Filii Noctis vertraut und kam zu der Entscheidung, erst einmal als Laufbursche die Welt zu erkunden und seine Fähigkeiten verschiedenen anderen Mitgliedern zur Verfügung zu stellen.

Für Christopher begann somit ein Leben voller Reisen, neuer Orte und neuen Sprachen. Er schloss sich anderen Mitgliedern an und half dort mit einen neuen Handelsposten einzurichten, wo es am lukrativsten für sie und den Orden war. Das Geschäft des Seehandels stand in voller Blüte und mit seinem guten Gespür für schnelles Geld, konnte Chris den Handelsorganisationen der Filii Noctis dabei helfen, andere Unternehmen aufzukaufen oder auszustechen. Hierfür reiste er viel in Europa herum - was auch stets sein Wunsch gewesen war. Um die Konkurrenz im Blick zu behalten, nahm er viele Identitäten an und begab sich auch oft unter die Sterblichen. Ein sehr risikoreiches Unterfangen, zumal er nie länger als 10 Jahre an einem Ort in der Öffentlichkeit sein konnte, ohne schließlich wegen des fehlenden Alterungsprozesses Aufsehen zu erregen und Misstrauen zu erwecken.
Es kam immer wieder vor, dass Chris den Zeitpunkt seines Abtauchens hinauszögerte, um das bestmöglichste Geschäft abzuschließen. Er lebte für den Handel, was er auch heute noch deutlich nach außen trägt.

Mit dem Unabhängigkeitskriegen Ende des 18. Jahrhunderts, sollte sich schließlich sein Leben grundlegend verändern. Die Unruhen in den Kolonien störten das empfindliche Geschäft des Seehandels, aber auch die Abläufe in der britischen Regierung. Um seinen Vater zu unterstützen, wieder Ruhe ins Unterhaus und an den Königshof zu kriegen, kehrte er nach London zurück. Dies war der Beginn eines familiären Dramas.

Um seinem Vater zu helfen, wechselte er erneut seine Identität un versuchte als Parlamentsabgeordneter Zugang zum Unterhaus zu kriegen. Er machte sich dabei die Unruhen zu Nutze, um als eher unbekannter Vertreter im Unterhaus aufzutreten, der sich stets im Hintergrund hielt. So der Plan, der gehörig nach hinten losging. Da er durch das Aufkaufen diverser Handelsflotten mit vielen Menschen zu tun gehabt hatte, konnte er sich natürlich nicht alle Gesichter merken. Ein Mann des Parlaments aber, der inzwischen weit über sechzig Jahre alt war, erkannte den unveränderten, blonden Mann wieder, der plötzlich im Plenarsaal des Unterhauses saß. Er informierte die Polizei und man fing Christopher nach der Sitzung ab.
Es kam zu einem heftigen Streit und Chris versuchte schließlich ungesehen das Parlament zu verlassen und zu dem Anwesen seines Vaters zu gelangen. Er war sich sicher, seine Verfolger abgehängt zu haben, dem war aber nicht so. Wegen seiner Unachtsamkeit und dem Drang, sich stets in der Öffentlichkeit zu bewegen, tauchten plötzlich die Beamten des Yards auf dem alten Barclay Anwesen auf. Alles natürlich unter strengster Geheimhaltung, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, denn Gerüchte über Wesen aus der Hölle gab es schon seit Anbeginn der Menschheit. Und auf Anraten des Parlamentsmitgliedes und einer langen Diskussion darüber, dass er weder verrückt sei, noch senil, hatte sich zumindest einer der Beamten mit geweihten Silberkugeln bewaffnet.
Das Yard überraschte die beiden Vampire am Abend des 5. Mais 1780. Bei dem Versuch, seinen Sohn zu schützen, wurde Barclay Senior verletzt und schließlich inhaftiert. Christopher wurde ebenfalls verletzt, konnte jedoch entkommen. Der Vorfall der beiden Vampire erregte Aufsehen: in der Kirche, die hinzugezogen wurde, nachdem man James Barclay inhaftiert hatte, aber auch bei der menschlichen Regierung und vor allem bei den Filii Noctis, die bekanntlich überall ihre Leute hatten und haben.

Der Orden brauchte sich jedoch nicht an Christopher wenden, denn der hatte unverzüglich Kontakt zum Orden aufgenommen, um seine Lage zu schildern. Mitglieder des oberen Zirkels gab es in jeder Stadt und er wusste, wo man sie fand. Natürlich wurde er nicht mit offenen Armen empfangen, doch die Notlage war mehr als eindeutig: der Orden würde ein sehr altes Mitglied verlieren, wenn die Menschen mit ihren Befragungen fertig waren und Christopher seinen Vater. Da spielte das Alter auch gar keine Rolle, ebenso wenig die Differenzen, die immer mal wieder zwischen Vater und Sohn geherrscht hatten. Auch die alte Reihe der Earls of Barclay Hill würden um einen weiteren Vertreter ärmer werden und das gesamte Erbe der Linie lastete auf Christopher. Auch ein Grund für den Orden, dem Mann zu helfen, der trotz seiner Risikobereitschaft stets in ihrem Sinne handelte.
Die Bemühungen, jedoch noch etwas zu ändern, liefen ins Leere. Das Yard und die Regierung waren schneller. Sie hatten zwar nichts aus dem alten Vampir herausgekriegt, der die Filii Noctis niemals verraten würde und auch seinen Sohn nicht, doch sie beendeten sein Leben, noch bevor der Orden hatte einschreiten können. Am 8. Mai, drei Tage nach der Inhaftierung, richteten sie den Vampir unter Ausschluss der Öffentlichkeit hin.

Christopher, der sich nun in die direkte Obhut des Ordens begeben hatte, fürchtete nun die Konsequenzen seiner Unvernunft. Man ließ ihn mehrere Wochen zappeln, hatte zudem das gesamte Erbe erst einmal einbehalten, ehe man ihn in den Londoner Rat rief, um über seinen Verbleib zu diskutieren. Noch von Trauer befallen und der Angst, aus dem Orden geschmissen zu werden, zeigte er tiefe Reue und bot an, sich vorerst aus dem öffentlichen Geschehen herauszuziehen und freiwillig wieder ein Schattendasein zu führen. Er bot an, erneut als Mittelmann ohne eigene Zugehörigkeit einer Firma zu arbeiten. Man kam dem nach, da seine Handelsposten alle viel Geld und Einfluss abwarfen. Der Rat beschloss, den widerspenstigen Vampir wegen des Unabhängigkeitskrieges nach Amerika zu schaffen, wo er sich am Aufbau der Staaten schließlich beteiligen sollte, sofern die Amerikaner den Krieg gewannen.

Am 1. Januar 1781 verließ Christopher schließlich Europa und siedelte in nach Amerika über. Dort unterwarf er sich den zugeteilten Ordensmitgliedern und saß somit seine selbst gewählte Strafe ab. Fast hundert Jahre lang bekam ihn kaum jemand zu Gesicht. Er diente lediglich als geheimer Berater und half den Ordensmitgliedern, den er unterstellt war. Er arbeitete aus dem Schatten heraus für die vielen aufstrebenden Unternehmen der Filii Noctis, die überall aus der Erde sprossen. Für den Orden war die Unabhängigkeit ein Segen und die Chance, sich gleich von Beginn an anzusiedeln und den Markt zu bestimmen. Vom Kuchen bekam Christopher jedoch nur die Reste ab - auch um dem Orden seine Treue zu zeigen. Er verdiente nur schmales Geld als Buchhalter hinter den Kulissen, was schwer für einen Earl war, der sonst im Reichtum schwamm. Er begleitete die verschiedensten Gesellschaften quer durch die auflebende USA. Doch auch Europa besuchte er immer wieder. Immer dort, wo er gerade gebraucht wurde. Ohne Murren, weil das war ja seine Strafe, reiste er von A nach B. Damals nicht so einfach, wie heute. Chris machte in der Zeit viele Bekanntschaften mit anderen Vampiren und lernte den Orden neu kennen und auch neu zu schätzen. Die Sicherheit, die der Orden bot, sowie die Möglichkeiten, die sich dort boten. Immer neue Geschäfte wuchsen aus der angekurbelten Wirtschaft hervor. Schließlich wurde er für seine Zurückhaltung und für sein Leben im Schatten belohnt.

Über hundert Jahre nach dem Tod und seiner Flucht hinter die Kulissen, gab man ihm sein Familienerbe zurück und ließ ihn auch wieder mehr in die Öffentlichkeit hinaus. Seine Fähigkeiten, Kapital bewusst und richtig anzulegen, sollten von nun an auch sein Gesicht tragen. Die Industrialisierung half dabei, neue Fabriken zu bauen, fremde Konzerne aufzukaufen und so stieg er nach und nach in den amerikanische Wertpapierhandel ein. Der Vampir, der damals tief gefallen war, mauserte sich zu einem Mann mit Namen, war er doch jemand mit einem Händchen für Geld.

In den goldenen 20er Jahren hatte Christopher dann sein erstes, richtiges Comeback mit eigener Firmenleitung. Natürlich alles unter den wachsamen Augen des Ordens. Endlich durfte er wieder unter Menschen und die ersten zehn Jahre mit einer neuen Identität standen an. Er sammelte Kontakte in alle Bereiche der Wirtschaft, ließ es sich gut gehen und hatte auch die eine oder andere Liebschaft. Er hoffte, irgendwann auch einen passenden Deckel zu finden, doch bei jemanden wie ihm, der auch nach seiner Strafe immer noch ein ziemlicher Kotzbrocken war, würde das wohl nie einfach werden.
Chris feierte, lebte, bis er Anfang der 30er dann seinen Standort wieder wechseln musste. Er rotierte zwischen den Städten, die er mit aufgebaut hatte. Zumindest im übertragenen Sinne, da er das Geld für den Orden beschaffte. Städte wie New York, Washington, Los Angeles, San Francisco.

Der zweite Weltkrieg machte dann wieder alles schwieriger. Zumindest, was den Handel anging. Für ihn gab es weniger zu tun er zog sich erneut für ein Jahrzehnt aus der Öffentlichkeit zurück. Chris nutzte die Kriegszeit, um nach Britannien zurückzukehren, wenngleich es ihn dieses Mal weiter nördlich hielt, weg vom Geschehen an der Südküste und dem südöstlichen Inland. Für ihn war das dennoch Heimaturlaub, da er diese Zeit nutzte, um einfach mal für sich zu sein.
Erst Mitte der 50er tauchte der blonde Vampir wieder auf der Bildfläche auf, wieder in London, jedoch mit bedeutsam mehr Vorsicht. Chris widmete sich wieder dem Weltmarkt und den Firmen und den Geldern der Filii Noctis. Die Nachkriegszeit war die Zeit des Wiederaufbaus. Es winkten wieder Firmenaufkäufe und das Ausstechen von Konkurrenz. Jedoch blieb er nur 20 Jahre in England, denn die Größe Amerikas und der deutliche Einfluss des Ordens dort, ermöglichte es ihm dort besser zu rotieren und die großen Städte waren in den letzten Jahren noch ein ganze Stück größer geworden. Noch mehr Undurchsichtigkeit, in der sich Vampire wie er verstecken konnten. Erneut fand man ihn in Washington und in New York. Dort schließlich an der Wall Street für eines der unzähligen Unternehmen der Filii Noctis. Inzwischen hatte er das Vertrauen aller zurückgewonnen, um sich wieder frei bewegen zu können. Er arbeitete nach wie vor ohne große Beschwerden und er leitete nun sogar junge Vampire an, wie man das große Geld machte und richtig in Aktien und somit in fremde Firmen investierte, um sich das Unternehmen Stück für Stück für den Orden anzueignen. Auch teilt er seit jeher sein Wissen bezüglich der Menschen mit den 'Jünglingen' des Ordens. Er bringt ihnen bei, in anderen Personen zu lesen, so wie er es tut. Immer zu wissen, was andere denken und wollen. Druckpunkte zu erkennen und diese für sich zu nutzen.

Dieser gleichbleibende Lebensstil zieht sich seitdem fort. Er hat sich nach über hundert Jahren endlich integrieren können und hat seinen Platz somit gefunden. Als Geldmacher, Schuldeneintreiber und Kredithai. Manchmal fällt er dann doch noch auf, weil er nimmt kein Blatt vor den Mund und legt sich mit der Konkurrenz offen an. Zumindest in einem Rahmen, der weder die Medien mit einbezieht, noch andauernde Aufmerksamkeit und Wachsamkeit nach sich zieht und es ihm verhindern würde, woanders neu aufzutreten, wenn seine Rotationszeit gekommen war und er seinen Standort wechselte und den alten seinem Nachfolger übergab.

Durch diese Rotation landete Christopher 2015 schließlich in Austin. Dort war er bislang noch nie 'sichtbar' gewesen, nur hinter der Fassade. Er kannte die Stadt also aus einem ganz anderen Blickwinkel und lebte jetzt erst seit 2 Jahren unter den normalen Bewohnern der Stadt. Im vergangenen Jahr, also 2016, hat er den Tochterkonzern des Ordens - Solidus Investments - neu strukturiert und ist mit der Solidus Corporation durchgestartet. In Zusammenarbeit mit einigen 'Berufseinsteigern' des Ordens, hat er den Konzern zu einer sehr ertragsfähigen, lukrativen neuen Aktiengesellschaft herausgeputzt. Seit einem Jahr also, mischt er nun in Austin mit un versucht die dort ansässigen Politiker, Wirtschaftler und Großkonzerne im Namen der Filii Noctis anzulocken, aufzukaufen oder als Konkurrenz auszustechen. Er fungiert als Leiter des Unternehmens, wacht über die Mitarbeiter, legt aber auch mal selbst Hand an. Zumal er mit diversen Kontakten zu Schwarzmärkten aufwarten kann, um gewisse Lobbys zu unterstützen oder zu beeinflussen, die gut für das Geschäft sind. Chris hat gerade in den letzten Jahrzehnten viele Kontakte dorthin aufgebaut. Sie alle kennen ihn unter dem Alias 'Der Geldmacher'. Für die Regierungen und Rechtsorgane ist aber nicht ersichtlich, dass es nur eine Person ist. Aus seinem Fehler mit seinem Vater hat er nämlich gelernt und er nutzt nur noch Mittelsmänner für die Kontakte des 'Geldmachers'. Nur selten tritt er selbst auf den Bildschirm. Immer nur dann, wenn er sich nicht vor den anderen, nicht-menschlichen Wesen zu verstecken braucht. Dann repräsentiert er das Gesicht der amerikanischen, vampirischen Übermacht auf dem Aktienmarkt.

Kenntnis über andere Wesen:
Als Vampir mit einem bereits beachtlichen Alter, ist Christopher sehr gut im Bilde darüber, welche Wesen und Kreaturen noch durch den Schatten kriechen und versuchen, sich vor den normalen Menschen zu verbergen. Dazu gehören auch vereinzelte Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Besonders gut erkennt er Werwölfe, wenn ihr körpereigener Geruch nicht von Parfums oder der Umwelt überdeckt wird. Zu seinem Bekanntenkreis zählt er jedoch keine. Er hatte eine natürliche Abneigung gegenüber den Wolfswandlern.

Christopher bewegt sich zumeist in Vampirkreisen. Er ist Teil der Filii Noctis und untersteht ihnen mit seiner Bankengesellschaft. Er kennt daher einige höhere Tiere des Clans, ist jedoch dem Ältesten noch nie persönlich begegnet. Da er sich oft mit Seinesgleichen umgibt, erkennt er manchen Vampir schon am Verhalten. Irgendwie sind doch viele von ihnen sehr erhaben unterwegs. Nicht alle, aber viele.

Der Brite weiß von den Hexen und Magiern der Welt, doch kann er jene nicht von normalen Menschen unterscheiden. Jedoch wird er sehr aufmerksam, wenn er genau weiß, dass sein Gegenüber magische Fähigkeiten besitzt. Man muss ja nicht unbedingt ein Risiko eingehen. Doch einfach so erkennen kann er die magischen Vertreter der Menschen nicht.

Obwohl er weiß, dass es Gestaltwandler geben soll, ist er selbst wissentlich noch nie einem begegnet. Auch in seinen 337 Jahren noch nicht. Und das, obwohl er Wandler sicherlich auch am Geruch erkennen könnte. Vermutlich führte der dezente Geruch in dem Fall eher zu Verwechslungen mit Werwölfen, zu denen Christopher den Kontakt in der Regel meidet.

Schreibprobe:

[...]

Es waren erst zwei Jahre. Christopher wusste nicht, was er von Austin halten sollte, aber ein Unternehmen umstrukturieren und neu aufzubauen, war der Vertrauensbeweis der Filii Noctis schlechthin gewesen. Die Moderne war einfach seine Zeit und er wusste, wie er jedes noch so schlüpfrige Loch nutzen konnte, um dem Mutterkonzern Geld zu vermachen und andere dadurch arm. Zerstörung ohne die Faust zu heben, war schon immer sein Ding gewesen. Wirtschaft und Politik, Sprache und Zahlen. Macht durch Worte und Geld. Jetzt hatte er die Chance zu beweisen, dass er auch dann zurechtkam, wenn etwas Neues schaffen musste. Und auch dann, wenn er lieber wieder an der Ostküste gewesen wäre, als jetzt hier in Texas in der Sonne zu braten. Sonne... Gerade als Vampir war das so eine Sache.

Ein Schnauben verließ ihn, während er den Blick von der vor UV geschützten Glasfront wieder auf die ganzen Daten und Zahlen vor sich auf den Computer richtete. Manchmal ging ihm das alles gehörig auf den Sack. Sagen tat er dies aber eher selten. Schon gar nicht, wenn ein Abgesandter des Zirkels vorbeischaute und ihm dadurch direkt auf die Finger. Ja, sie hatten neues Vertrauen und doch blieb man immer noch misstrauisch, dass Christopher auch wirklich den Ball so flach hielt, um nicht gleich durch irgendwas mit einem Foto in den Medien zu erscheinen. Obwohl die neuen Medien alles einfacher machten, musste jemand wie er, der durch seine Art und Weise aus der Masse hervorstach, aufpassen sich nicht dort zu verewigen. Das Thema 'unsichtbar sein' hatte es schon vor über Hundert Jahren gegeben und es hatte seinem Vater letzten Endes das Leben gekostet.
Genervt hatte er angefangen mit dem Füllfederhalter auf dem Schreibtisch herumzuklopfen. Genug der Arbeit für heute, fand er. Er war hier der Chef, hatte gewisse Freiheiten und eine davon war, diesen Berg an Unterlagen auf morgen zu verschieben. Der schlanke und hochgewachsene Mann erhob sich, schnappte sich seine Schlüssel und verließ sein Büro.

"Sie gehen schon?", fragte seine Sekretärin ihn, als er durch das kleine, vorgelagerte Büro kam, hinter dem sich sein eigenes Reich erstreckte. Sie war ein Mensch, hatte ihn aber durch ihre Bewerbung überzeugt, sie einzustellen. Außerdem war es wichtig, auch 'normale Leute' zu beschäftigen, um den Schein für die Außenwelt zu wahren. Sie wussten alle genug, um vernünftig zu arbeiten und so wenig über den Mutterkonzern, dass niemand auch nur einen Gedanken daran verschwenden würde, dass hier in Austin und überall auf der Welt noch ganz andere Wesen im Schatten lauerten und insgeheim die Fäden zogen.

Christopher schloss den Knopf seines Sakkos und sein stechender Blick traf die Frau hart. Dennoch war er heute nicht auf Angriff aus. Obwohl er ein sehr herrischer Chef war, machte er die Leute nicht ständig ohne Grund rund. Daher nickte er nur und schlug einen ruhigen Ton an.
"Ja. Ich fühle mich nicht so wohl und werde jetzt gehen. Termine habe ich für heute nicht und Sie kriegen das auch alles ohne meine Hilfe hin, wie ich Sie kenne.", meinte der Blonde dann und lächelte sogar für einen kurzen Moment. Er zog zudem sein 'Diensthandy' aus der Sakkotasche und winkte damit.
"Außerdem haben Sie ja meine Nummer, falls die Börse zusammenbricht. Ansonsten sehen wir uns morgen Mittag nach meinem Meeting."
Ja, auch der Herr Chef machte noch viele Dinge selbst. Dem Vampir würde sonst auch mehr als langweilig sein. Und gewisse Kundschaft, die er selbst nur 'unsichtbare Kunden' nannte, betreute er komplett selbst. Sie gehörten zum Untergrund. Eben so ein Meeting hatte er am morgigen Vormittag. Es würde also niemand wissen, wo er dann steckte. Hauptsache auf dem Papier standen schließlich Zahlen, die alle Beteiligten glücklich machten.

Er hob noch einmal die Hand zum Abschied und entschwand dann in den Fahrstuhl. Was fing er mit seiner neuen Freizeit an? Es war noch helllichter Tag und nicht unbedingt die Zeit, in der sich jemand wie er gerne an der frischen Luft bewegte. Etwas unruhig wiegte er von einem Bein auf das andere und beschloss einfach nach Hause zu fahren, sich seiner Musik zu widmen und sich dann zu überlegen, was er am Abend machte, wenn er endlich ohne aufpassen zu müssen, hinaus auf die Straße konnte.
Immer noch besser, als im Büro zu versauern..., dachte er sich und freute sich dann insgeheim doch darauf, seine Stradivari in die Hände zu nehmen.

[...]


Formelles
Ein Hoch auf die Bürokratie!


Avatarperson:
Benedict Cumberbatch

Charakterübernahme?
Nein. Keine Übernahme.

Abnahme von
Hergeführt hat mich Mason, mit dem ich hinter den Kulissen schon ein bisschen geplant habe ^^ Kontakte zu anderen Charas bestehen noch keine konkreten, aber erste Ideen habe ich schon in der Shoutbox ausgetauscht ;)

Re: [fertig] Christopher Barclay

#2
Hallihallo Christopher


und herzlich Willkommen im sonnigen Austin. (love) ;P
Dein Charakter klingt wunderbar, dein Steckbrief ist stimmig und schön geschrieben, sodass ich nun nach der kurzweiligen Lektüre nur wenige 'Kritik'punkte habe:


1) Alter/ Geburtsdatum:
Wir spielen gerade den Sommer 2017. Dementsprechend wäre Christopher 335 Jahre alt und stünde vor seinem 336. Geburtstag! (confetti)


2) Aussehen/ besondere körperliche Merkmale:
"[...] Im Schein des Mondes scheinen sie zudem überirdisch zu schimmern und verraten ihn als Wesen der Nacht. [...]"

Dass seine Augen überirdisch zu schimmern scheinen, ist in Ordnung. Verraten als Wesen der Nacht können sie ihn jedoch nicht. (Dies wäre beispielsweise bei Pyrokinetikern der Fall, bei denen sich die Farbe der Pupillen bei Anwendung ihrer Fähigkeiten ändert, nicht aber bei Vampiren.)


3) Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
"[...] Was ihn von anderen Vampiren jedoch gänzlich unterscheidet, ist sein ausgeprägter 'Sechster Sinn' für emotionale Regungen in anderen Menschen. […]" sowie der folgende Abschnitt

Dass er sich angeeignet hat, die Gefühlsregungen anderer gut deuten zu können, passt (so wie du es bei den angeeigneten Fähigkeiten schon erwähnt hattest). Allerdings ist das in Form eines angeborenen ‚sechsten Sinnes‘ bei unseren Vampiren nicht möglich, daher bitte ich dich, das herauszunehmen. Sein 99% treffsicheres Gespür für so etwas aufgrund seiner jahrzehntelangen (*hust* jahrhundertelangen *hust*) Erfahrung hast du meiner Meinung nach ja schon bei den angeeigneten Fähigkeiten gut eingebracht.


Das war's auch schon. Wenn du fertig mit den Korrekturen bist, melde dich bitte noch einmal kurz. Dann geht es weiter. (meow)

Grüßlis
Jonathan Corbett
für das Team vom "Austin - keep it weird"
Bild
Set © Leah Corbett :3

Re: [fertig] Christopher Barclay

#4
Hui, das ging ja fix. Perfekt; hab vielen Dank. Dann kann es schon weitergehen:
Du bekommst eine PN von Mason Judge mit Informationen zu deinem Probeplay. (meow)
Wenn das beendet ist, geht es dann hier weiter.

Grüßlis
Jonathan Corbett
für das Team vom "Austin - keep it weird"
Bild
Set © Leah Corbett :3

Re: [fertig] Christopher Barclay

#6
So, nun da das Probeplay beendet ist, fehlt als letzter Schritt nurnoch, dass du in deiner Charakter-Area ein Thema mit dem Titel 'Zeitleiste Christopher Barclay' anlegst und dann wirst du fürs Ingame freigeschaltet.
Der Inhalt dieses ersten Posts kann entweder nochal der Titel, oder ein Zitat sein.
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