Tyron Harrison

#1
Allgemeines
Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!


Name:
Tyron Harrison

Wesens- oder Menschenart:
Aquakinetiker

Alter / Geburtsdatum:
28 Jahre / 03.01.1989

Aussehen / besondere körperliche Merkmale:
Tyron ist 1,93 m groß, breitschultrig, von sportlicher Statur und hat einen hellbraunen Hautton, sowie blaue Augen.
Durch seine Zeit bei der Navy und aus Praktikabilitätsgründen trägt er sein dunkles Haupthaar und seinen Bart sehr kurz, ansonsten wird sein Gesicht von der breiten, mit dunkleren Pigmenten gesprenkelten Nase und den markanten Augenbrauen geprägt.
An seinem linken Arm befindet sich eine großflächige, aber mittlerweile gut verheilte 'Brandnarbe', die daher stammt, dass er im Maschinenraum in einen Unfall verwickelt wurde, bei dem heißer Dampf freigesetzt wurde.
An Kleidung trägt er zumeist dunkle Cargo-Hosen, festes Schuhwerk und je nach Temperatur entweder T-Shorts, oder Rollkragenpullover und oft auch Pea Coats.
Einige nützliche Dinge von Feuerzeug, über Traubenzucker bis hin zu einer Mütze hat er auch immer in seinen zahlreichen Hosentaschen dabei, wobei er letztere nur bei starken Windverhältnissen trägt.


Persönlichkeit
Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!


Eigenschaften:
Übergreifend könnte man Tyron als Familienmensch bezeichnen, denn diese ist für ihn enorm wichtig und der Tod seiner Eltern hat dies im Hinblick auf seine Schwestern – vor allem Rosalee – nur noch weiter verstärkt.
Schon immer war er sehr fürsorglich, hat sich um andere gekümmert, sie berücksichtigt und sie im Notfall auch verteidigt und das nicht nur im 'normalen Maß' denn er hat etwas, was man als sehr stark ausgeprägten, oder eher schon übersteigerten Beschützerinstinkt bezeichnet.
Wen er erstmal unter seine Fittiche genommen hat, den möchte er vor allem behüten, notfalls auch vor eigenen 'falschen' Entscheidungen, was zur ungewollten Bevormundung führen kann.
Hinzu kommt auch noch, dass er Ungerechtigkeit einfach nicht mitansehen kann und fast schon zwanghaft dagegen vorgehen muss, wenn er von etwas mitbekommt, was seiner Meinung nach darunter fällt. Schon mehrmals hat er von Vorgesetzten Strafen auferlegt bekommen, weil er in entsprechenden Situationen einfach nicht wegsehen und den Mund halten konnte.
Tyron ist sportlich, durch die viele körperliche Betätigung, sowie eine dafür gut als Basis dienende Veranlagung kräftig und ausdauernd, was natürlich bei der Navy gern gesehen ist und gefördert wird.
Mit besagtem Sport hat er allerdings hauptsächlich begonnen, da nicht lange stillhalten konnte - beziehungsweise es bis heute nur schlecht kann – und als Kind aggressives Verhalten zeigte, wenn er nicht ausgelastet war, woraufhin seine Eltern ihn gleich in mehrere Sportvereine steckten, sodass er jeden Abend ausgepowert, aber glücklich und friedlich nach Hause kam.
Ansonsten ist noch anzumerken, dass er ein ordentlicher Mensch ist, was wohl wenigstens zum Teil an seiner Zeit bei der Navy liegt, bei der Ordnung groß geschrieben wird und weil er sich nach dem Tod der Eltern um seine Schwestern kümmern musste.




Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Während seiner Jugend war Tyron bei den Boyscouts, wo er einiges über das Überleben in der Wildnis lernte. Manches davon hat er bis heute behalten und bei der Navy hat er ebenfalls den ein oder anderen Trick gelernt.
Zudem kennt er sich natürlich mit Schiffen aus, kann mit Waffen umgehen und ist ein recht passabler Hobbyboxer, auch wenn er gegen einen Profi natürlich keinen Preis gewinnen würde.


Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Als Aquakinetiker fühlt Tyron sich im Wasser pudelwohl, kann schneller schwimmen und länger tauchen als andere. Außerdem kann er das Element dazu bringen kleinere Strömungen zu erzeugen.
Auf der Kehrseite muss er natürlich mehr trinken



Lebenslauf
Wir sind gründlich. Wir wollen alles wissen. Alles.


Vorgeschichte:
Tyron verlor seine leiblichen Eltern sehr früh. So früh sogar, dass er sich nicht einmal an diese, oder die kurze Zeit vor seiner Adoption erinnern kann.
Da er von dem liebevollen Ehepaar Samuel Copeman und Loren Harrison aufgenommen und von Anfang an wie ihr eigenes Kind behandelt wurde, machte er sich auch nie Gedanken darum, dass es anders sein könnte und da er selbst gemischter Herkunft war und der 'Großvater' - Samuels Vater – wohl ein Kinetiker gewesen war, ergab ja auch alles Sinn und es entstand nie ein Grund zu zweifeln.
Als er sechs Jahre alt war, bekamen seine Eltern Zwillinge und Tyron, dem die Familie sehr wichtig war, freute sich riesig über seine neuen Geschwister.
Aufgrund von Ungeduld und anderen Zeichen dass er unausgelastet war, schickten ihn seine Eltern in die Little League und natürlich zum Schwimmen, sodass er sich ordentlich auspowern konnte, statt seine Energie auf schädliche weise loszuwerden.
Später ging er dann auch zu den Boyscouts, wo er viel vom Leben außerhalb der so selbstverständlichen, luxuriösen Umstände erfuhr. Während er gemeinsam mit seinen Geschwistern aufwuchs, von denen er vor allem Rosalee wegen ihrer freudigen und ehrlichen Art besonders in sein Herz schloss, hätte sein Leben viel schöner nicht sein können, bis zu jenem Tag, an dem seine Eltern bei einem Autounfall verstarben und seine Schwester Anabell dabei so schwer verletzt wurde, dass sie gelähmt blieb.
Von dort an lebten sie bei ihrem Onkel, wobei es hauptsächlich Tyron war, der sich – im Alter von siebzehn - um die beiden Mädchen kümmerte. Eine Aufgabe, die er sehr ernst nahm und es dabei vielleicht manchmal etwas zu gut meinte, was zum Beispiel den Schutz anging, den er ihnen bieten wollte, auch was den vor ihren eigenen 'Fehlentscheidungen' anging.
Während die ohnehin schon mehr introvertierte Anabell sich also noch mehr zurück zog und niemanden mehr leiden konnte, blieb Rosalee lebensfroh und bemühte sich sogar die anderen aufzumuntern.
Nachdem er die Schule abgeschlossen hatte, wollte Tyron schnellstmöglich finanziell für sich und seine Geschwister sorgen können und dafür zur Army gehen, statt das College zu besuchen. Letztendlich wurde es dann die Navy, was bei einem Aquakinetiker wie ihm auch nicht sonderlich verwunderlich war.
Immer nur zeitweise anwesend, freute er sich jedes mal, wenn er seine Schwestern wiedersehen konnte und sah ihnen gerne dabei zu, wie sie aufwuchsen... zu gerne. Irgendwann bemerkte er, dass sein Verhältnis zu Rosalee viel inniger war, als es hätte sein sollen, etwas wofür er sich unglaublich schämte und vor sich selbst ekelte.
Weil seine Eltern oft mit ihm in der Kirche gewesen waren, suchte er zunächst dort nach antworten, wurde aber nicht fündig, was unter anderem daran lag, dass er mit niemandem darüber reden wollte, oder konnte.
Zum Glück bemerkte Rose und der Onkel nichts davon, wohl aber Anabell, die ihn noch mehr darunter leiden ließ.
Um sich selbst und seiner Schwester das beste zu tun, fasste er schließlich den Entschluss sich für einen Einsatz zu melden und nach einem etwas zu langen Abschiedskuss ging es für ihn auf hohe See, wo er die letzten fünf Jahre verbrachte.
Immernoch waren zu viele seiner Gedanken bei seiner Schwester, sodass er sich mehr auf seinen Dienst konzentrierte, um sich abzulenken.
Während dieser zeit hatte er eine Beziehung mit einer Navy-Soldatin, welche allerdings nicht weit über eine Freundschaft mit Vorzügen hinaus ging, worüber allerdings keiner von ihnen unzufrieden war.
Mit den Jahren stieg Tyron bis zum 'Petty Officer Second Class' auf und kam sehr gut mit dem Leben bei der Navy klar, doch als sich das Ende seines Einsatzes näherte, sehnte er sich unglaublich danach nach Hause zurückzukehren und seine Schwestern – vor allem Rosalee – wiederzusehen. Viel mehr als er sich vor seinen eigenen Gefühlen fürchtet.
Umso größer war der Schock, als er dort ankam und sein Onkel ihm erzählte die beiden seien ausgezogen, ohne ihm eine Adresse zu hinterlassen und er habe sie aufgrund ihrer Volljährigkeit nicht daran hindern können.
Seitdem ist Tyron unentwegt auf der Suche nach ihnen.



Kenntnis über andere Wesen:
Von seinem Vater hat Tyron recht früh vieles über Wandler und Kinetiker erzählt bekommen. Auch von der Existenz von Wölfen und Vampiren hat er ihm berichtet, doch diese kannte er nur vom Hörensagen und von Hexen und Ghulen hat Tyron noch nichts gehört.

Schreibprobe:
“In einem... Zirkus?“
Tyron traute seinen Ohren nicht. Seine Schwestern in einem Zirkus. Wie soll das bitteschön von statten gegangen sein? Gut, bei Rosalee konnte er sich das noch irgendwie vorstellen, aber Anabell würde ja wohl kaum dort arbeiten, oder doch? Und vor allem warum?
Das klang alles so abwegig und überhaupt nicht schlüssig und dennoch... sein Gegenüber nickte zur Bestätigung, dass er es ernst meinte, obwohl er abmildernd ein “Sahen zumindest recht ähnlich aus, nur in anderen Klamotten halt und zwei warens. Weiss nich wie viele von so Zwillingen hier noch rumrennen, kann also schon sein.“ hinzufügte.
Immernoch war Tyron skeptisch, doch was wollte er tun? Er hatte eben nur diese Spur, als würde er ihr wohl oder übel nachgehen, auch wenn sie höchst wahrscheinlich genauso zu jemand anderem führen würde, wie die letzten.
“Weisst du noch wie der Zirkus hieß?“
Wenn nicht wäre die Suche natürlich gleich um ein vielfaches schwerer, es sei denn er wäre noch nicht weitergezogen, seit der Mann dort gewesen war. Wieso er die Gesichter noch vor Augen hatte, ob er sich falsch erinnerte, oder ob sich vielleicht einfach nur etwas aus den Fingern saugte, weil er die Aushänge gesehen hatte, auf denen Tyron eine garnicht mal unbeträchtliche Summe für zielführende Suchhinweise versprach, konnte Tyron jetzt jedenfalls nicht wissen, doch es gab auch nur einen Weg das herauszufinden.
Während er sich Rosalee in einem Zirkuszelt vorstellte, hörte er vor seinem inneren Ohr ihr freudiges “Ty!“ mit dem sie ihm so oft begrüßt hatte, wenn er länger fort gewesen war und es schmerzte umso mehr nicht zu wissen, ob er es überhaupt jemals wieder hören würde.


Formelles
Ein Hoch auf die Bürokratie!



Avatarperson:
Jesse Williams

Charakterübernahme?
Ja.
Sonstiges:
Nebencharakter von Mason Judge

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