Luthias Noctis

#1
Allgemeines
Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!


Name:
Luthias Noctis

Wesens- oder Menschenart:
Werwolf

Alter / Geburtsdatum:
86 Jahre /24.12.1930

Aussehen / besondere körperliche Merkmale:
Es gibt diese Personen, die unwillkürlich die Blicke auf sich ziehen sobald sie einen Raum betreten. Es ist einem peinlich sie anzustarren und man fühlt sich ertappt, wenn sie einen dann ansehen. Luthias gehört eindeutig zu diesen Personen. Sein charakteristischstes Merkmal sind wohl seine hellblauen Augen, die aufgrund des dunklen Teints förmlich hervorstechen. Sein dunkles, volles Haar ist halblang, an den Seiten zu einem Undercut geschnitten und stets mit Haargel -oder Spray in Form gebracht. Der Dreitagebart gehört genauso zu seinem Erscheinungsbild wie das immer modern gestylte Outfit. Dabei sind kaum Grenzen gesetzt: Rockig in Lederjacke und zerrissener Jeans; sportlich in Jogginghose mit abgestimmtem Tanktop und Sneakern; casual in lässiger Jeans, Statementshirts und Hoodies aber auch klassisch im feinen maßgeschneiderten Anzug.
Luthias legt viel Wert auf seine Optik, ohne dabei eitel oder arrogant zu sein - nun gut womöglich ist er ein Bisschen eitel. Natürlich gehört ein entsprechendes Fitnessprogramm da in seinen Alltag. Selbst mit dem genetischen Vorteil eines Werwolfs, hält sich ein gut definiertes Sixpack und entsprechend ansehnlicher Bizeps nicht von allein.
Unter seiner linken Fußsohle befindet sich das Wappen seiner Familie eintättowiert, von dem allerdings niemand etwas weiß.


Persönlichkeit
Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!


Eigenschaften:
Luthias ist kein Kind von Traurigkeit. Ganz und gar nicht, denn schlecht gelaunt erlebt man ihn nur in den seltensten Fällen. Selbst an Tagen, an denen alles schief geht oder an den ihn der Wecker noch vor Sonnenaufgang aus den Federn wirft, wird man ihn weder mürrisch noch permanent genervt erleben. Es ist doch auch viel schöner gut gelaunt durchs Leben zu gehen, als ständig nach dem Haar in der Suppe zu suchen, oder?
Luthias ist temperamentvoll, Geduld gehört nicht zu seinen Stärken. Er begeistert sich schnell und auch sehr intensiv für Dinge und möchte sie dann am besten sofort haben. Ebenso kostet es ihn viel Mühe und Anstrengung ruhig in einer Position zu verharren, ohne dabei an irgendetwas in seinen Händen herumzuwerkeln, mit den Füßen zu wackeln oder mit den Beinen zu wippen. Außer, wenn er konzentriert ist, dann klappt es mit der Fokussierung und dem Ruhigbleiben doch recht gut.
Etwas ausgeglichener gibt er sich nach dem Sport. Luthias unternimmt in dieser Hinsicht einiges, nicht nur um sich fit zu halten, sondern auch, weil er sonst das Gefühl hat vor Energie zu platzen. Doch auch so achtet er auf sich und seinen Körper, Fastfood isst er nur in den seltensten Fällen, eine ausgewogene Sportlerernährung ist fest in seinen Alltag integriert. Man traut es dem jungen Wolf vielleicht nicht zu, doch in dieser Hinsicht ist er sehr konsequent.
Disziplin ist für Luthias kein Fremdwort, er hat sie schon sehr zeitig in seinem Elternhaus gelernt. Dennoch zeigt er sich auch gern von einer anderen Seite, die weniger ernst, unerreichbar, zurückhaltend und nun ja… “aristokratischer Brite” ist. Das ist er nicht, kann aber bei Bedarf so tun als ob … (wenns denn sein muss).

Luthias befindet sich noch mitten im Frühling seines Lebens und die methaphorischen Hörner sind längst nicht abgestoßen. Er ist weder an einer Beziehung noch einer festen Affäre interessiert. Ihn reizt das Neue und er sucht das schnelle Abenteuer. Trotzdem behandelt er die Damen nicht respektlos. Gleichberechtigung ist für ihn selbstverständlich.
Den Dreh bei der Frauenjagd jedenfalls hat er raus. Er weiß sein attraktives Äußeres gekonnt einzusetzen, flirten zählt zu einem seiner Hobbys.
Apropos Hobbys: Luthias hat noch eines, dass man mit ihm wahrscheinlich nicht in Verbindung bringen würde - er zockt. Playstation, Gameboy, Pc - ganz egal, Hauptsache er kann in die virtuelle Welt eintauchen.

Luthias liebt seine Familie und fühlt sich ihnen sehr verbunden. Gerade zu seinem ältesten Bruder hat er ein besonderes Verhältnis, auf verschiedene Weisen… Er ist der jüngste der Brüder und hat überhaupt nichts gegen seinen Nesthäkchenstatus (den kann man immerhin wunderbar als Rechtfertigung für irgendwas missbrauchen). Luthias verhält sich stets souverän, abgeklärt und cool, in allen Lebenslagen, hat aber durchaus Phasen des Heimwehs und in denen er den ins Ausland gezogenen Teil der Familie misst.

Luthias mag Motorräder, schnelle Autos und Fliegen (Die Tätigkeit, nicht die nervigen Mistviecher).
Vom Sparen hält der junge Wolf nichts und befindet sich in der glücklichen Lage in seinem Job genug zu verdienen, um nicht damit anfangen zu müssen.
Anders als viele seiner Brüder und Schwestern (bzw. anders als die meisten Wesen, die mehr als nur ein Menschenleben an verfügbarer Zeit besitzen), hängt Luthias nicht ‘den guten alten Zeiten’ nach. Er lebt im Hier und Jetzt und das mit voller Inbrunst. Er liebt die Neuzeit mit all ihren Erfindungen, die den Alltag verschönern und vereinfachen - zurück ins zwanzigste Jahrhundert muss der Trend für ihn jedenfalls nicht mehr gehen …



Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Auch Luthias wurde - wie seine Brüder - im Nahkampf und lautlosem Agieren geschult.
Außerdem ist er geübt im Messerwerfen, Bogenschießen betreibt er als Sport, ebenso wie Kickboxen. Luthias besitzt ausgezeichnete Flirt-Skills.
Er hat einen PKW, sowie Motorradführerschein, außerdem einen Flugschein für Helikopter und Jets.


Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Natürlich besitzt er die rassetypischen Werwolfsfähigkeiten.

Lebenslauf
Wir sind gründlich. Wir wollen alles wissen. Alles.


Vorgeschichte:
Als letzter der Noctis Brüder erblickte Luthias im Winter 1930 das Licht der Welt. Prinzipiell war es eine behütete Kindheit, wenn auch nicht so, wie es die Standardanleitung im Erziehungsbuch vorschlug. Als Werwolf unterschied man sich ja eh schonmal vom Großteil der städtischen Bevölkerung, die Tatsache, dass die Noctis schon etliche Jahrhunderte ihrem eigenen Credo folgten, tat sein Übriges. Schon im Kindesalter begann seine Ausbildung, die alle seine Brüder durchlaufen hatten und an deren Ende aus Luthias ein nahezu perfekter, tödlicher Schatten geworden war.
Doch zurück zu seiner Kindheit. Die großen Sorgen der Erwachsenen wurden von dem damals fünf-Jährigen ferngehalten, bis sein Vater eines Tages spurlos verschwand. Erst später sollte Luthias von der unermüdlichen Suche seiner Angehörigen erfahren, die jeder noch so kleinen Spur nach Vater und Partner nachgegangen waren. Mehrunes, Luthias ältester Bruder, stopfte das Loch, dass das Verschwinden des Familienoberhauptes gerissen hatte. Sowohl im familiären, als auch wirtschaftlichen Sinne. Er war fortan mehr Vater und Ernährer als älterer Bruder für Luthias.
1939 zu Beginn des zweites Weltkriegs musste sich Luthias von seinen Brüdern trennen. Der damals Neunjährige wurde aus dem unter Beschuss stehenden London fortgeschafft und verbrachte die kommenden Jahre in sicherer Entfernung auf dem Land, während seine Brüder an der Front standen.

Nach Ende des Krieges kehrten sie alle zurück - mehr oder weniger unversehrt. Luthias kehrte nach London und in den Schoß der Familie zurück. Aus dem Kind war ein Teenager geworden und nur wenige Jahre später folgte die erste Wandlung.
Die nächsten Jahrzehnte verbrachte der junge Werwolf in London. Er trainierte seine Fähigkeiten und eignete sich neue an, so folgte dem Nahkampf Fertigkeiten im Fernkampf. Das Bogenschießen perfektionierte er über viele Jahre hinweg, machte den Jagdschein und diverse Waffenscheine.
Neben dem Training und prestigeträchtigen Auswärtsterminen, bei denen er seine Mutter begleiten durfte, verbrachte er seine Freizeit am liebsten in Gesellschaft. Am besten war diese Gesellschaft weiblich und hübsch anzusehen. Bis zur Jahrhundertwende erfüllte ihn die Rolle als Sohn wohlhabender Eltern, der ab und an ein paar Pflichten erfüllte, sonst aber seinen eigenen Vorlieben nachkommen konnte. Doch irgendwann langweilte es ihn und er begann im Jahre 2001 eine militärische Ausbildung als Berufssoldat, brach sie nach 14 Monaten jedoch wieder ab.
Die süße Zeit des Nichtstuns und Trainierens begann wieder bis er 2013 bei einem Frankreichurlaub von einem Modelscout angesprochen. Kurze Zeit später unterschrieb er den Vertrag. Die Langzeitmotivation hielt immerhin bis heute und durch die lukrative, berufliche Veränderung machte er vor kurzem seinen Pilotenschein, erst für Segelflieger, dann Hubschrauber und nach den entsprechenden Sollstunden hatte er endlich den Jetschein in der Tasche. Luthias genießt sein noch junges Leben, er reist viel und gern umher, freut sich aber auch jedes Mal wieder auf zuhause und seine Familie.



Kenntnis über andere Wesen:
Die Ausbildung seiner Familie umfasste nicht nur Kampffertigkeiten, sondern natürlich auch Wissen. Wissen um andere Wesen, Wissen um ihre Fähigkeiten, Stärken und Schwächen.

Schreibprobe:
"Muss das wirklich sein?" Luthias setzte seinen liebsten, nettesten, bittendsten und unschuldigsten Blick auf, den er zu bieten hatte. Wäre seine Mutter nicht seine Mutter, sondern irgendeine Frau, dann würde er damit jetzt durchkommen, ganz sicher. Doch leider war seine Mutter seine Mutter und leider kannte sie seine Tricks ziemlich gut. Ihr strenger Blick ließ ihn die Augen verdrehen und resignierend die Luft auspusten. "Ich hasse die Teile!" meckerte er, griff aber neben sich in die Kommode um eine fein säuberlich zusammengelegte Krawatte herauszuholen. "Ich seh aus wie ein Pinguin!" beschwerte er sich weiter, während er begann sich die Krawatte vorm Spiegel zu binden.
"Machst du so ein Theater auch, wenn du bei einem deiner ... Aufträge bist?" Sie hat recht, du benimmst dich wie ein Kleinkind Die Betonung seiner Mom zeigte noch immer deutliche Unzufriedenheit über die Wahl seines Jobs. Doch das war Luthias egal, immerhin hatte er etwas gefunden, was er gut konnte und wofür es noch reichlich Kohle gab. "Die Klamotten sehen cool aus, im Gegensatz zu dem Aufzug hier." Klassische Eleganz, wie seine Mom es bezeichnete, altbackener Rentneraufzug, wie er es nannte, war nicht so Luthias Ding ...
Gut, dass es nur ein paar Stunden sind.


Formelles
Ein Hoch auf die Bürokratie!


Avatarperson:
Toni Mahfud

Charakterübernahme?
/

Abnahme von
Mehru

Probeplay
Nebencharakter

Re: Luthias Noctis

#2
Hallo Luthias,

auch hier hätte ich Fragen und Anmerkungen, bevor der Charakter zugelassen werden kann.

In der Vorgeschichte sind die ersten 15 und die letzten 16 Jahre seines Lebens genau abgedeckt, doch für die Zeit dazwischen habe ich noch eine Frage:
Hat er abseits von seinem Kampftraining und den Scheinen (z.B. offiziell beruflich) etwas gemacht (hat er sich möglicherweise oft davon geschlichen oder ist losgezogen, um 'die Welt da draußen' zu erleben, oder ist irgendwelchen für ihn wichtigen Hobbies nachgegangen), was ich jetzt aufgrund seiner Charakterzüge stark vermuten würde, oder hat sein Lebensinhalt den Großteil seines Lebens nur aus der Ausbildung zur Kampfmaschine bestanden?
Falls ersteres der Fall ist, dann geh bitte in der Vorgeschichte noch etwas darauf ein (smile)

Generell habe ich das so verstanden, dass er zwar sehr viel Training, aber kaum Praxiserfahrung im echten Kampf hat, sich auch nicht mehr so sehr dafür interessiert und seine Talente mittlerweile hautpsächlich dazu verwendet von allem ein Bisschen zu können, statt sich zu spezialisieren. Ist das soweit richtig?

Da er ein Werwolf ist, fehlt in der Schreibprobe noch der Vollständigkeit halber ein eingefärbter Gedanke des inneren Wolfs, bevor es weitergehen kann (wink)


MfG
Mason
Bild

Re: Luthias Noctis

#3
+ Schreibprobe editiert
+ neue Passagen im Lebenslauf hinzugefügt:

Neben dem Training und prestigeträchtigen Auswärtsterminen, bei denen er seine Mutter begleiten durfte, verbrachte er seine Freizeit am liebsten in Gesellschaft. Am besten war diese Gesellschaft weiblich und hübsch anzusehen. Bis zur Jahrhundertwende erfüllte ihn die Rolle als Sohn wohlhabender Eltern, der ab und an ein paar Pflichten erfüllte, sonst aber seinen eigenen Vorlieben nachkommen konnte. Doch irgendwann langweilte es ihn und er begann im Jahre 2001 eine militärische Ausbildung als Berufssoldat, brach sie nach 14 Monaten jedoch wieder ab.

+
Generell habe ich das so verstanden, dass er zwar sehr viel Training, aber kaum Praxiserfahrung im echten Kampf hat, sich auch nicht mehr so sehr dafür interessiert und seine Talente mittlerweile hautpsächlich dazu verwendet von allem ein Bisschen zu können, statt sich zu spezialisieren. Ist das soweit richtig?
Nein, also seine Spezialisierung ist Fernkampf, das macht ihm am meisten Spaß, Praxis hat er aber tatsächlich wenig, also nur mit Trainingspartner aber unter realistischen Bedingungen noch gar nicht.
Aber Trainieren tut er nach wie vor regelmäßig, sowohl seinen Körper, als auch seine Fähigkeiten.

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