Maya Windich

#1
Allgemeines

Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!


Name:
Maya Windich

Objekt FW39A24

Ihre Wölfin hört auf den Namen Waya

Wesens- oder Menschenart:
Werwolf

Alter / Geburtsdatum:
58 Jahre / Geboren am 11. August 1959

Aussehen / besondere körperliche Merkmale:
Das erste, was an dem Menschen Maya auffällt, ist wohl ihre Körperhöhe, denn mit 179 Zentimetern ist sie kein kleiner Mensch. Sie ist hochgewachsen, doch dabei wirkt sie sehr dünn und fast schon gebrechlich. Man könnte glauben, dass sie an einer Essstörung oder ähnlichem leidet, doch damit läge man sehr falsch und würde bei ihr auf ein großes Unverständnis treffen. Ihre Kleidung an sich ist unauffällig. Immer schlichte, dunkle Farben, die sie nur noch mehr in den Hintergrund bringen, in dem sie sich gerne aufhält, um nicht aufzufallen. Ihre Pullover wirken oftmals zwei Nummern zu groß und sie trägt die Ärmel gerne bis über die Fingerspitzen, verkriecht sich also förmlich darin. Dabei achtet sie immer sehr darauf, dass die Stoffe immer weich sind, damit sie ihr auf der Haut nicht wehtun, ihre Narben nicht aufgerieben werden.
Außerdem ist ihr ständig kalt, auch wenn Austin in Texas liegt, so friert sie dort. Eine Kälte, die von innenheraus sie auffrisst. Sie hat immer kalte Finger und kalte Füße, leidet dabei unter Schmerzen, jedes Mal, wenn die Finger kalt werden und dann, wenn sie warm werden.
Am liebsten ist sie barfuß, einfach weil sie das Gefühl für Schuhe verloren hat und sie ihr irgendwann Schmerzen. Da man aber in einer Stadt nicht barfuß geht, wie ihr erklärt wurde, trägt sie meist einfache, schlichte Mokassins, die weich sind und kaum spürbar. Nachteil ist nur, dass diese gerade bei Maya schnell ausgelatscht sind.
Ihr Haar ist kurz, ist wieder am Nachwachsen, so dass sie eine Art Pixie trägt. Zumindest verbergen die kurzen Haare mittlerweile die Narben auf ihrem Kopf, was die Begegnung mit ihr schon mal weniger erschreckend macht.

Narben.
Narben hat Maya viele, über den ganzen Körper verteilt. Auf dem Bauch hat sie Narben mehrerer Laparoskopien, die zeigen, dass man sie von innen untersucht hat und man dabei sogar Silber für die Schnitte nutzte, wohl um ihre Heilung nach so einem schweren Eingriff zu testen. Auf ihrer Wirbelsäule zieht sich ebenfalls eine Narbe, als habe man dort ihre Haut aufgeschnitten und sehen wollen, was darunter ist. Was genau mit ihr gemacht wurde, weiß sie im Endeffekt nicht. Doch sind dort auch andere Narben, die von Kämpfen stammen, die sie hatte.
An ihren Armen sind Narben, die von Silber herstammen, genauso wie überall an ihrem Körper eindeutige Spuren von Silberwaffen sind, gegen die sie sich hatte zur Wehr setzen müssen oder die an ihr ausgetestet wurden.
Ebenfalls sind auf ihren Armen Spuren von Brandwunden, die aussehen, als hätte jemand seine Zigaretten an ihr ausgedrückt, wobei es sich hier um die Proben handelte. Flüssigkeiten und Gegenstände mit Silber versetzt, um zu sehen, wie sie drauf reagierte und wie sehr man einen Wolf damit verletzen könnte.
Und um ihren Hals der Abdruck einer Silberkette eingebrannt, welche jedoch von einem Halsband verdeckt wird, welches ihr von den Venatores angelegt wurde und sie bis jetzt noch nicht einfach so abbekommen hatte.

Auch als Wolf wirkt die Werwölfin sehr dünn und zerbrechlich. Ihre Beine wirken manchmal zu lang für sie und unter dem sehr dünnen Fell kann man ihre Narben sehr deutlich sehen. Sie wirkt immer etwas zu dünn, zu schlaksig und man kann sogar ihre Rippen zählen, wenn man es drauf anlegt.
Ihr Fell wirkt nicht so gepflegt, wirkt eher zerzaust und zeigt deutliche Spuren der Unterernährung und der miserablen Zustände, die sie durchlebt hat. Um ihren Hals ist auch in dieser Gestalt das Halsband, welches so elastisch ist, dass es sich automatisch ihr anpasst.


Persönlichkeit

Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!


Eigenschaften:
Zu aller erst sei zu Mayas Eigenschaften zu sagen, dass sie ein sehr misstrauisches Wesen ist und in jedem erst einmal einen Feind sieht, jemanden, der ihr weh tun will, ihr Schmerzen bereiten will. Sie hat verlernt, anderen zu vertrauen, ist aber auch gleichzeitig jemand, der sich nach Zuwendung sehnt, der sich darin suhlen könnte, wenn jemand ihr ein bisschen Nettigkeit und Freundlichkeit schenkt, ohne etwas dafür zu verlangen.
Dazu kommt, dass sie die Eigenart hat, mit ihrer Wölfin laut zu reden, wobei diese ihr sogar dementsprechend antwortet, etwas, was sie sich in der Zeit ihres Alleinseins angewöhnt hat. Sie war sich selbst der engste und liebste Freund, eigentlich der einzige Freund, was dazu führte, dass sie mittlerweile auch nicht mehr wirklich weiß, wie es in einem Rudel ist. Wie es ist, wenn andere sich um sie kümmern, wenn andere für sie da sind und es ernst meinen damit.
Wenn jemand Maya von früher her kennt, wird er wohl sehr erschrocken sein darüber, dass ein so offener und fröhlicher, lebensbejahender Mensch nun so still und in sich gekehrt ist und die Welt um sich herum lieber aus ihren blauen Augen groß ansieht, anstatt sich daran zu beteiligen.
Die Tatsache, dass Maya so lange von der Außenwelt abgetrennt war und keine Ahnung hat von irgendwelchen Neuerungen oder gar davon, was es alles mittlerweile so gibt, macht sie sehr rückständig, was mit ihrem Denken kollidiert, denn sie war schließlich vor ihrer Gefangenschaft eine junge, gebildete Frau gewesen, die stolz auf ihren Doktor war, die gerne Ärztin war und die sich für andere einsetzt.
Sie hat vieles aus den letzten Jahren und den Jahren davor vergessen oder einfach verdrängt. Manches wurde ihr auch durch die Drogen, durch die Substanzen, die man ihr zugefügt hatte, genommen. In lichten Momenten ist sie dann wieder in der Lage sich zurück zu erinnern, ist sie in der Lage wieder zu wissen, was wann wie zu tun war oder zu tun ist.
Lichte Momente sind die Momente, in denen man tatsächlich wieder ein Stück der alten Maya sieht, die viel lacht, die fröhlich ist, die Humor aufweist und die vollkommen entspannt ist. Die rumblödelt und die fern von allem Trüben zu sein scheint.
Außerhalb der Momente, also die meiste Zeit ist Maya glücklich über einfache, schlichte Aufgaben, die sie erledigen kann, die sie auch erledigt, selbst wenn ihre Hände zittern vor Anspannung oder sie gegen die Folgen der ganzen Substanzen kämpft.
Ebenso ist sie sehr schreckhaft und man sollte schnelle Bewegungen in ihrer Gegenwart definitiv meiden, denn Maya könnte sie als Angriff werten und sehr schnell zuschlagen. Sei es als Wolf oder als Mensch. Ebenso wenn ihr jemand zu nahe kommt, ihr zu sehr auf die Pelle rückt, kann sie sehr unangenehm werden, was auf versteckte Aggressionen deutet. Davon hat sie einige, hat sie doch eine Menge in ihrem Kopf zu bewältigen, hat eine Menge, womit sie irgendwie klar kommen muss.
Für Maya hatte es oft was beruhigendes, am Klavier zu sitzen, auch wenn sie es lange nicht mehr getan. Wer sie in sehr angespannten Momenten erlebt, wird bemerken, dass sie ihre Finger oftmals zu einer lautlosen Musik bewegt, jedoch dann beginnt sie zu kneten, weil sie sich ablenken möchte.

Früher war Maya übrigens sehr treu, sehr loyal und das steckt auch heute in ihr. Wer wirklich gut zu ihr ist, sie wirklich aufnimmt und ihr nicht das Gefühl gibt, sie zu betrügen, zu belügen, dem wird sie ihre Treue und Loyalität geben.
Auch war ihr einst die Familie wichtig, das helfen war ihr wichtig und irgendwo, tief in ihr steckt auch das immer noch.

Worauf sie übrigens sehr panisch reagiert sind Weißkittel, geflieste Räume, Spritzen und der Geruch von Desinfektionsmittel, von Sterilität. Ebenso wenn man ihr an den Hals fassen will, reagiert sie voller Panik und schlägt um sich, was die Abnahme des Halsbandes wirklich erschwert.

Im Endeffekt ist Maya jemand, der vorallem eines nicht will: Mitleid.

Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Die Wölfin kann reiten, sie kennt sich durchaus irgendwo hinten in ihrem wirren Hirn mit Rindern aus und sie wüsste auf einer Ranch instinktiv, wo sie mit anpacken müsste. Sie kann auch schwimmen, auch wenn sie daran nicht so viel Spaß hat und Fahrrad fahren, sogar Auto fahren, aber nur mit Gangschaltung und ohne modernen Schnickschnack.
Sie kann natürlich rechnen, schreiben, lesen, kann logisches Denken vollbringen, was auch sonst und hat vor 28 Jahren mal ihren Doktor in Humanmedizin gemacht. Sie spricht englisch, ihre Muttersprache, aber auch spanisch, welches sie in der Schule gelernt hatte. Sie kann etwas arabisch, beherrscht sogar etwas deutsch und französisch. In erster Linie jedoch nur das Schimpfen und Beschimpfen.
Von ihrem Vater hat sie die Selbstverteidigung gelernt, sowohl im bewaffneten, als auch unbewaffneten Kampf, als Mensch und letzteres auch als Wolf. Sie kann mit einer Pistole genauso umgehen, wie mit einem Gewehr, sowie mit dem Messer, wobei sie sämtliche spitzen Gegenstände durchaus nutzt, um sich zu verteidigen. Sogar Spurenlesen als auch Jagen beherrscht sie als Wolf und als Mensch.
Sie weiß, wie man jemanden gezielt aus knockt oder wo sie präzise hinschlagen muss, um selbst einem gestandenen, großen Menschen weh zu tun.
Ebenso kann sie kochen, oder konnte sie kochen, ob das heute noch so gut ist, weiß sie nicht.
Sie hat absolut keine Ahnung von Computern oder Handys. Sie kennt sich nicht aus mit dem modernen Alltag und noch weniger damit, wie die Welt mittlerweile tickt. Ihr fehlen einige Jahre an Fortschritt und Technik, um auf dem neusten Stand zu sein.
Dafür hat sie allerdings schon im Kindesalter angefangen Klavier zu spielen und dieses motorische wissen bis heute nicht verlernt.

Übrigens: Durch die Substanzen und Drogen, die ihr verabreicht wurden, die ganzen Test, fällt ihr eines besonders schwer: Fokussiert zu bleiben auf ein Ziel. Sie leidet eindeutig daran, ihre Aufmerksamkeit auf eine Sache zu halten und ist mit ihrem Kopf oftmals überall und nirgends.

Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Maya ist Werwölfin, was bedeutet, sie kann sich in einen Wolf verwandeln, tut dies auch oft, denn der Schmerz zeigt ihr, dass sie immer noch lebt und immer noch sie selbst ist. Sie ist nicht so schnell wie ältere Wölfe, jedoch schneller als Wölfe in ihrem Alter, wobei sie keinen Mucks von sich gibt, nicht mal ein Stöhnen oder Ächzen, egal wie sehr es dem Körper zu zerbrechen droht. Warum dem so ist? In ihrer Gefangenschaft blieb ihr nur das! Und sie hat es immer und immer wieder getan.
Ihre Sinne selbst sind sehr ausgeprägt, gerade durch die Zeit der Einsamkeit, ist sie sehr empfindlich geworden, was Geräusche oder Gerüche angeht. Manchmal hat sie das Gefühl, ein Blatt im Wald fallen hören zu können, so sensibel ist sie geworden. Und sie reagiert sehr stark auf Gerüche anderer.
Sie kommunziert übrigens mit ihrer Wölfin nicht nur in Gedanken. Die Einsamkeit hat dafür gesorgt, dass in ihren Selbstgesprächen deutlich sich immer wieder die Klangfarbe ändert und so Waya genauso viel Stimme in menschlicher Form hat, wie Maya.


Lebenslauf

Wir sind gründlich. Wir wollen alles wissen. Alles.


Vorgeschichte:
Maya kann sich nicht mehr an ihren Kindheit erinnern, nur in manchen Momenten, wenn es still ist um sie herum und sie wirklich einen lichten Augenblick hat in ihrer eigenen Dunkelheit, dann erinnert sie sich an warme Tage, warme Augenblicke in denen sie von Menschen gehalten wurde, die sie liebten und sie festhielten. An Eltern, an Geschwister, an ein funktionierendes Rudel. Doch diese Tage sind längst Vergangenheit und die Erinnerungen daran schwimmen in einem trüben Meer, dringen nur selten an die Oberfläche.

Dabei war ihre Kindheit wirklich wundervoll, eine Kindheit, die man einem Kind vom Herzen gönnt und die man selber sich ebenfalls wünscht. Maya Windich wuchs im Monterey County in Kalifornien auf, und zwar auf der Freeman Ranch, in der Nähe von San Ardo.
Dort war sie glücklich, zusammen mit ihren Eltern, Ernest und Rita Windich, und ihren vier Geschwistern William, Zachary, Thomas und Agnes.
Die Wölfe waren dort glücklich gewesen, auf der Ranch. Ihre Eltern galten als einfache, hilfsbereite Menschen für die umliegenden Nachbarn, auch wenn sie manchmal vor ihrem Vater mit all seinen Narben aus längst vergangenen Kämpfen Angst hatten oder dem rauen Tonfall, der auf der Ranch herrschte. Doch im Endeffekt waren sie alle ein kleines, funktionierendes Rudel, wobei ihr Vater sich von den Machenschaften und Querelen der großen Rudel fern hielt und seine Familie, samt den wenigen Farmarbeitern, schützte vor den Problemen anderer. Jeder packte auf dieser Rinderranch mit an und letztendlich waren sie schon irgendwo die typischen Cowboys, nur dass sie wölfischer Natur waren.
Im Alter von neun Jahren begann Maya das Klavierspiel zu erlernen. Ihre Mutter brachte ihr das Lesen der Noten bei, aber eine der Farmarbeiterinnen zeigte ihr, wie man die Noten mit den Klaviertasten übereinbrachte und übte mit ihr jeden zweiten Tag, bis sie 12 wurde. Dann war es ‚nur‘ noch zweimal die Woche.
18 Jahre lebte Maya auf dieser Farm, wurde von den Eltern geschult und ausgebildet. Training im Kampf gehörte genauso zur Tagesordnung wie das normale Farmleben, das Jagen als Mensch, als auch als Wolf, Spurenlesen und das Schießen mit der Pistole, aber auch dem Gewehr. Für Ernesto war es sehr wichtig gewesen, dass seine Kinder sich verteidigen konnten, auch wenn er nie den militärischen Drill ihnen zukommen ließ, wie er es aus seiner Kindheit kannte, als er noch bei einem anderen Rudel war. Er und seine Frau hatten nicht gewollt, dass seine Welpen so aufwuchsen wie dort und daher einem großen Rudel den Rücken gekehrt, auch wenn er dort ein erfahrener, wenn nicht gar sehr guter, Kämpfer gewesen war. Seine Familie ging ihm vor, vor allem und man hatte seine Entscheidung gebilligt, auch wenn es nicht alle verstanden hatten.
Sie ging zur Schule, wurde zu Hause von ihrer Mutter zusammen mit ihren Geschwistern noch zusätzlich geschult im Wissen um das ganze Weltgeschehen, aber auch die Geschichte der Werwölfe und war ein glückliches Wesen. Sie wusste immer, was ihre Eltern waren, was die Farm war, nämlich ein Unterschlupf für ein ganz eigenes Rudel und freute sich auf den Tag, da sie sich wandeln würde.
Sie hatte ihre erste große Liebe mit 16 gehabt, in einen Jungen aus der Schule, doch mehr als Knutschen war nie drin gewesen. Sie gingen sonntags sogar in die Kirche, galten als fromme, gerechte Menschen und ihre Mutter half, wo Hilfe gebraucht wurde.
Man könnte auch sagen, dass Ernest und Rita in der Erziehung ihrer fünf Kinder immer alles richtig gemacht hatten und immer alles bedacht hatten, immer für sie gesorgt hatten. Es war schon bald klar, dass William die Farm irgendwann übernehmen würde. Zachary ging zum Militär und Thomas wurde Koch, während Agnes mit 26 Jahren einen Mann fand und mit ihm versuchte glücklich zu werden, auch wenn er ein Mensch war.
Maya war der letzte Spross und wollte studieren. Sie wollte Ärztin werden, wollte allen helfen, die Hilfe bräuchten, wollte dort sein, wo wirklich geholfen werden musste. Ihre Noten waren immer gut, sie war nun mal ein fleißiger Mensch… ein fleißiges Wesen.

Maya ging aufs College, dann besuchte sie eine Universität und war jemand, den man gerne um sich hatte. Sie lachte viel, war fröhlich, aber auch ernst. Sie konnte zuhören, hatte Träume, Hoffnungen, Wünschen. Ihre Freunde und auch ihre Familie hatten einige Bilder mit Mayas strahlendem Lachen, bei denen ihre Augen leuchteten und sie das pure Leben verkörperte. Sie war immer ein absolut lebensbejahender Wolf gewesen, der sich nichts und niemanden unterbuttern ließ und immer wieder aufstand, egal wie oft sie gestürzt war.
Im Jahr 1990 konnte sie stolz den Doktortitel annehmen. Dr. Maya Windich. Nein, sie hatte ihren Namen bis jetzt noch nicht einmal geändert. Warum auch? Sie war jetzt 31 Jahre alt und besuchte ihre Eltern regelmäßig auf der Ranch, auch wenn sie selbst in Fresno lebte.
Zachary war es, der sie dann tatsächlich aus dem zivilen Leben abwarb und seine kleine Schwester ins Militär holte.
Fünf Jahre arbeitete Maya bei Militär als Ärztin, war immer direkt mit an der Front, war immer dabei und gleichzeitig schaffte sie es mit ihrem Wolf, mit sich selbst so im Reinen zu sein, dass sie nie in Probleme geriet.
Man könnte letztendlich sagen, dass Maya Windich das perfekte, friedliche Leben führte, welches vom typischen amerikanischen Stolz und Patriotismus geprägt war, welches eigentlich nicht typisch amerikanischer hätte sein können. Sie war unabhängig, lebte ihr eigenes Leben, nach ihren Regeln und sah die Kameraden und Kameradinnen als neues Rudel an, auch wenn nur wenige wussten, wer oder was sie wirklich war. Sie blieb als Wölfin unentdeckt. Und freute sich sogar, da sie den neusten Einsatz zusammen mit ihrem großen Bruder verbringen durfte.

Glaubte sie.

Im Dezember 1995 kündigte sich Zachary zu Weihnachten zu Hause an und erzählte dabei auch, dass Maya mit kommen würde. Die beiden Geschwister freuten sich wahnsinnig auf den Heimaturlaub, auf das gemeinsame Jagen mit der Familie, den Weihnachtsbaum, den guten Braten der Mutter, die Besinnlichkeit und die Geschenke.
Doch wurde es zum schwärzesten Weihnachten in der Geschichte der Freeman-Ranch, denn die beiden Wölfe sollte nicht zurückkehren. Stattdessen klopfte am 22. Dezember 1995 zwei uniformierte Männer an die Tür des Hauses und mussten den Eltern erzählen, dass Maya und Zachary Windich tot waren, in einen Hilfseinsatz gestorben. Es erschütterte die Familie bis ins Mark und die Trauer brach aus im Hause Windich. Das Begräbnis in allen Ehren wurde am 30. Dezember 1995 abgehalten, bei denen die Familie und die engsten Freunde der Gefallenen anwesend waren, und es sollte gleichzeitig der Todestag der Familie Windich werden. Die Wölfe wurden nach der Beerdigung, auf dem Weg zurück zur Ranch überfallen und abgeschlachtet von Jägern, von den Venatores.
Das Ereignis geriet in die Öffentlichkeit, doch man konnte die Täter offiziell nie finden. Behörden und FBI suchten nach den Mördern dieser trauernden Familie und noch Jahre später wurde dieser Fall regelmäßig aufgerollt, flimmerte über die Bildschirme der amerikanischen Haushalte. Der Mord an einer ganzen Familie, die doch nur hatte zwei Kinder beerdigen wollen. Von Terroranschlägen, über Verbindungen mit Syndikaten oder gar finanziellen Problemen, wurde alles vermutet.
Die Freeman-Ranch stand und steht seit dem zum Verkauf, denn es gab und gibt keinen weiteren Erben mehr dafür.

Und doch lebt eine Erbin der Ranch noch, so denn man ihren Zustand als Leben bezeichnen kann.
Maya Windich hat überlebt und auch Zachary lebte bis vor wenigen Monaten noch.
Es war auch kein Hilfseinsatz bei denen die Geschwister angeblich gestorben waren. Sie waren beide als Wölfe unterwegs, hatten Auslauf gebraucht und dies auch gleichzeitig dazu genutzt um die Lage auszuspähen, als sie einen merkwürdigen Schmerz an ihren Flanken verspürten und kurz darauf zusammenbrachen. Man hatte sie betäubt.
Die schweren Körper wurden auf Wagen geladen und fort gebracht, Wagen, die eigentlich zum Militär gehörten.
Als Maya das erste Mal wieder zu sich kam, befand sie sich in einem Gefängnis, zusammen mit ihrem Bruder. Sie versuchten beide auszubrechen, doch die Mauern hielten ihnen stand, ebenso die Gitter. Es gab für Beide kein entkommen. Sie versuchten sich Ausbruchspläne zurecht zu legen, doch auch diese wurden vereitelt, denn nie konnten sie jemanden sehen, der ihnen das Essen brachte und trinken brachte. Einmal schmeckte das Essen sehr merkwürdig und ihr wurde schlecht davon, brach davon sogar zusammen und als sie wieder aufwachte, war sie in einem neuen Gefängnis, dessen Wände gefliest waren und sie war allein. Von ihrem Bruder war nichts mehr zu sehen. Auch trug sie ihre eigentliche Kleidung nicht mehr, sondern nur noch einen Kittel, wie ihn Patienten trugen. Alles war kalt und steril, sogar ihre Liege aus blankem Metall.
Sie verlor jedes Zeitgefühl und ihr blieb am Ende nur ihre Wölfin, mit der sie redete, mit der sie flüsterte, um nicht das Gefühl zu bekommen, vollkommen verrückt zu werden.
Immer wieder schlief sie ein, mal verwandelt, mal als Mensch und oftmals wachte sie auf und hatte Stellen, an denen ihr Blut abgenommen war. Wunden, die nur langsam heilten, Verbrennungen wie von Zigaretten. Narben blieben auf ihrer Haut zurück von diesen Torturen, die sie so gar nicht mitbekam und doch geschrien haben musste, denn ihr Hals fühlte sich danach immer rau und schmerzhaft an. Ihre Haare waren abrasiert worden, auf ihrer Kopfhaut waren Brandnarben von Silber.
Maya ahnte nicht, dass man ihr nicht nur Blut abgenommen hatte, sondern auch Eizellen, dass man mit ihren Werten experimentierte, ihre Belastbarkeiten prüfte, ihr Hirn testete auf Tätigkeiten, sie in ihren abwesenden Phasen dazu brachte durch direkte Stromstöße, dass sie sich verwandelte und alles dokumentiert wurde. Sie wusste nicht, dass sie nur noch eine Nummer war. Eine Kartei in einem System. Objekt FW39A24
Vergessen von der Außenwelt, denn dort existierte sie ja nun nicht mehr.

Irgendwann bekam sie die Chance zu einer Flucht und in ihrer absoluten Naivität sah sie nicht, dass dies eine Falle war. Sie hatte gezögert, als die Tür zu ihrem Gefängnis aufgesprungen war, doch dann war sie hinaus geschlichen, hatte verharrt und geschnüffelt. Zum ersten Mal stellte sie fest, dass sie erstaunlich gut riechen konnte. Sie konnte förmlich erschnüffeln, wer alles hier war, wo sich was befand und sie machte sich auf den Weg, in der Hoffnung den Ausgang zu finden. Sie wich anderen aus, ohne zu ahnen, dass man sie so durch die Gänge lotste, dass man sie so herausforderte und am Ende sah sie sich einem Wolf entgegen, der sich zwischen sie und die vermeintliche Tür gestellt hatte.
Der Wolf hatte kahle Stellen am Körper, Spuren von Kämpfen, von Silber, aber auch als wäre ihm das Fell wegrasiert worden. Ein Ohr fehlte ihm zum Teil und seine Augen wirkten verwaschen, als wäre er nicht bei Sinnen. Dann griff er sie an und sie wehrte sich. Es war kein fairer Kampf, denn der Wolf war muskulöser, war kräftiger, doch Maya war schneller, flinker und auch sie verwandelte sich in ihre Wölfin. Es sollte ein Kampf auf Leben und Tod werden, wobei Maya sehr auf Ausdauer ging.
Sie machte den anderen Wolf müde und als er nicht damit rechnete, vergruben sich ihre Zähne in seine Kehle und sie zerriss diese förmlich. Sie stürzte sich wie im Blutrausch auf den Wolf, bis mehrere spitze Stiche sie ablenkten. Betäubungspfeile steckten in ihrem Leib und sie fiel zu Boden, konnte nur mit Mühe noch einmal einen Blick auf den Leichnam werfen, auf den toten Wolf, um dessen Hals eine Hundemarke der Army baumelte.
Erst als sie sich wieder eingesperrt in ihrem Gefängnis wiederfand, reifte die grausame Erkenntnis, dass sie das Blut ihres Bruders am Körper hatte. Sie hatte Zachary ermordet.
Ihre Selbstgespräche nahmen immer mehr zu, wobei man am Klang erkennen konnte, dass sie nicht wirklich mit sich redete, sondern mit ihrer Wölfin. Sie führte diese Gespräche nicht mehr in ihren Gedanken, sondern musste einfach eine Stimme hören, während sie das Gefühl hatte, immer verrückter zu werden. Nach irgendwem zu rufen, irgendwem zu schreien hatte sie längst aufgegeben.

Dann war da ein Alarm, daran konnte sie sich noch erinnern und sie traf auf Jack. Jack war es, der die Tür aufriss und sie vollkommen entsetzt anstarrte. Jack war es, der sie aus diesem Gefängnis rausholte und ihr immer wieder sagte, dass er sie in Sicherheit bringen würde und sie glaubte Jack.
Jack wurde zur Sicherheit, wurde zu einem lebenden Beweis dafür, dass Hoffnung immer angebracht war.
Er brachte sie fort, brachte sie zu einer Gruppe von Wölfen und Menschen, die angeblich ähnliches haben durchmachen müssen. Sie waren gefoltert worden, waren Testobjekte, waren nicht sie selbst. Immer wieder sah man jemanden mit verstörtem Blick. Und Maya? Maya hing an Jacks Lippen, sog alles in sich auf, was er sagte, erzählte und glaubte ihm alles.
Arme Maya.
Sie ahnte nicht, dass das alles nur fingiert war und sie letztendlich in der nächsten Phase war.
Maya und ihre Wölfin taten, was Jack sagte. Sie ließen sich merkwürdiges Zeug spritzen, weil er sagte, dass würde ihr helfen gegen die Alpträume, würde ihr helfen gegen die Vergangenheit anzukommen und sie glaubte ihm. Sie glaubte ihm, als er ihr erzählte, dass ganze Rudel von einem schlimmen Virus befallen waren und dieses ausgelöscht werden mussten.
Sie glaubte ihm, als er sagte, dass sie helfen musste, diese zu finden und zu retten. Dass die Leine um ihren Hals nur dazu diente, um sie zu schützen damit sie den anderen Wölfen nicht zu nahe kam. Seine Hand war immer so sanft, so weich, wenn er diese auf sie legte und sie fühlte sich wohl unter dieser Berührung, selbst wenn sie doch mal gröber wurde.
Mayas Leben wurde in ihren Augen besser, ohne zu wissen, dass man sie unter Drogen setzte. Ohne zu wissen, dass die Rudel, die sie mit andern zusammen ausfindig machte, die sie für Jack fand, abgeschlachtet wurden. Sie hatte keine Ahnung von dem, was sie da anstellte und noch weniger, das diese Leine um ihren Hals nicht dazu diente, sie zu schützen, sondern sie unter Kontrolle zu halten.
Was jedoch begann war, dass jedes Mal, wenn die Drogen in ihrem Körper anfingen nachzulassen, sie sich begann zu erinnern. Sie begann sich zu erinnern an die Tests, an alles, was vorher mit ihr passiert war und wo sie sich hatte schlafen geglaubt. Ihr Körper erinnerte sich, vor allem ihre Wölfin erinnerte sich, bis die nächste Dosis kam und alles wieder ruhig wurde, ihre Sinne wieder geschärft waren und sie erneut ausspionierte, erneut suchte, erneut fand. Sie wollte Jack helfen. Alles in ihr wollte Jack helfen, bis sie eines Tages sah, was wirklich passierte.

Maya wusste nicht warum, aber als Jack die Spritze nahm, gab sie an, dass sie bereits eine Dosis bekommen hatte und er glaubte ihr. Warum sollte er auch nicht, sie hatte ihn noch nie angelogen. Und zum ersten Mal sah sie wirklich und bei vollen Sinnen, was sie da anrichtete, was mit den Wölfen wirklich geschah, wenn sie diese gefunden hatte. Einige wurden abgeschlachtet, andere bekamen Chips implantiert. Und Maya war dazwischen gefangen zwischen ihren eigenen Handlungen und dem Ekel über sich selbst.
Doch ihr Instinkt sagte ihr eines. Sie musste fliehen. Sie musste fort, sie musste irgendwie… fliehen.
Jack vertraute seiner Hündin, wie er sie nannte, etwas was Maya begann anzuwidern. Sie war keine Hündin. Sie war eine Wölfin! Sie hatte einst ein Rudel. Doch da er ihr blind vertraute und sie unter Kontrolle glaubte, nicht ahnend, dass genau diese Kontrolle nicht mehr wirklich zog und ihre lichten Momente immer häufiger wurden, ließ er sie auch sehr viel in seiner Nähe frei rumlaufen. So frei, dass sie wusste, wo sie sich befanden, dass sie wusste, wohin er wollte. Dass sie wusste, was als Nächstes auf ihrem Ziel stand. Doch da war noch etwas. Sie lernte einen alten Wolf kennen. Einen Wolf, der von seiner Nichte sprach, davon, dass er sie verraten hatte, der sich bittere Vorwürfe machte und ihr von ihr und ihrem neuen Rudel erzählte. Er schien voller Kummer und gestand sogar, sein Rudel ebenfalls verraten zu haben, in dem er weggelaufen war, als die Jäger angegriffen hatten. Die Schmerzen hatten ihn sehr gesprächig gemacht, das Leid, was er durchleben musste.
Es war dieser Wolf, der dafür sorgte, dass Maya zwar nicht clean, aber klarer im Schädel wurde. Der ihr half sich zu erinnern, wer sie war und was sie war. Und der ihr bei der Flucht half, in dem er sich selbst opferte. Seine letzte gute Tat, wie er sagte, in Angedenken an seine Nichte. Er war es, der wirklich versuchte zu fliehen und Maya, so wie ein paar andere sollten ihn stellen.
In dem Tumult, das ausbrach, konnte Maya weiter laufen, sie lief immer weiter, soweit sie konnte und versteckte sich in der Nähe von Austin, nicht ahnend, dass sie sich im Revier von Mason Judge damit befand, dem Wolf, von dem ihr der alte Wolf erzählt hatte. Sie war mit sich selbst allein, roch die Anwesenheit von anderen Wölfen und hatte Angst vor allem, weil ihr alles so neu erschien.


Kenntnis über andere Wesen:
Sie hatte nie gewusst, dass es andere Wesen gab, bis sie bei den Venatores auf genau diese traf. Dort lernte sie die feinen Nuancen zu unterscheiden und wurde regelrecht darauf getrimmt, diese zu erkennen. Und sie kennt sie wirklich alle beim Namen, auch wenn sie die wenigsten wirklich versteht. Gegen Vampire und Ghule empfindet sie eine tiefe Abneigung, allein wegen dem Geruch.
Doch auch Hexen empfindet sie nicht unbedingt als angenehm, Gestaltswandler dagegen mag sie in all ihren Wandlungen und findet sie faszinierend.
Im Endeffekt aber misstraut sie jedem anderen Wesen.

Schreibprobe:
Die Wölfin zog sich tiefer in das Preserve zurück und hielt ihre Umgebung sehr genau im Blick, ehe sie dazu überging, sich zu verwandeln und wieder zum Menschen wurde. Langsam sah sie an sich runter, hatte sie sich doch eine neue Wunde zugezogen. Um ihren Hals war immer noch Jacks Halsband, welches er ihr anlegte und welches sich ihrer Körperform anpasste. Mit beiden Händen griff sie danach und zog daran.
“Es rührt sich nicht, Waya. Es geht nicht ab.“ Sie versuchte ihre Finger zwischen Haut und Band zu bekommen, welches nicht aus Leder war. Sie kannte den Stoff nicht, doch er war unangenehm. “Ich weiß, dass es nicht weggeht. Wir haben es oft genug versucht.“ Ihre Wölfin knurrte bei dem Versuch, ehe Maya die Hände sinken ließ und die Augen schloss. Dann war es wohl so, sie würde damit zurecht kommen müssen, irgendwie. Tief atmete sie ein, schluckte und fühlte sich gehemmt.
Irgendwo knackte es, es raschelte und sie fuhr erschrocken herum, spähte und schnüffelte hörbar, ehe es Waya war, die beruhigt in ihrem Kopf meinte Da ist niemand… nur ein Kaninchen
“Wir haben Hunger, Waya. Wir sollten jagen… Wir sollten vorsichtig sein, Maya. Es riecht nach Wolf, nach unserer Art. Ich weiß, Schwester, aber wir sollten essen und uns verstecken.“ Sie nickte für sich und wusste, dass ihre Wölfin ihr zustimmte. Verstecken sollten sie sich und dann überlegen, wie es weiter ging. Sie hatten es geschafft. Sie waren frei, sie waren entkommen, was sie vor einer ungeahnten Herausforderung stellte. Wohin sollte sie nun gehen?
Sie erinnerte sich an den alten Wolf und überlegte, was wohl mit ihm passiert war. Sie hatte kurz den Tod gerochen, vermutete daher, dass sie ihn erwischt hatten und umgebracht hatten. Wie die Bestien. “Wir sind die Bestien, Maya. Wir sind nicht besser als sie. Doch, wir sind nämlich frei. Wir sind hier draußen und frei… spürst Du das? Gras unter unseren Füßen. Wie lange hatten wir kein Gras unter unseren Füssen gefühlt und den Wald so gerochen?
Es war nicht die Freeman Ranch, es war nicht Kalifornien, sondern Texas. Texas war anders, es roch anders als die alte Heimat.
Sie bewegte den Kopf, die Finger, strich sich durch das wirr abstehende kurze Haar. Warnen, meine Freundin, wir müssen warnen! Die Frage war nur wen und wovor. Doch Waya wusste die Antwort und erinnerte sie daran, dass sie zu der Nichte des alten Wolfes gehen sollte. Deren Gefährte war jemand, der sie anhören würde hatte er gesagt. Aber sie hatte keinen Namen und gleichzeitig viele Namen. Sie wusste viele Namen der Nichte, er hatte sie ihr eingetrichtert, damit sie wusste, dass Maya die Wahrheit sprach. Aber nicht den Namen des Wolfes.
Maya griff sich an den Kopf und verzog das Gesicht schmerzhaft. Es war so viel. So viel und so hell und die Eindrücke zu mächtig für sie. Viel zu mächtig. Sie war frei und plötzlich machte ihr die Tatsche Angst, so dass ihr das Halsband fast schon wie ein vertrautes Stück Heimat vorkam. Ein Stück Sicherheit.
Sie zitterte am ganzen Körper, nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Angst, ehe Waya die Kontrolle übernahm und sie sich zurück verwandelte. Die magere Wölfin ging langsam los, nahm die Gerüche und Geräusche in sich auf und zuckte mehr als einmal vor den Dingen zurück, die doch für alle anderen vollkommen normal erschienen. Sie würden jagen und dann, dann würden sie weiter sehen, sie würden sich einen Unterschlupf suchen, sie würden irgendeinen Platz finden.
Eine halbe Stunde später lag sie unterhalb eines Busches, in Sicherheit, während sie das Kaninchen fraß, das sie hatte schlagen können. Dabei unterbrach sie immer wieder und sah sich angespannt um, lauschte, nur um sich am Ende zusammenzurollen, so klein wie möglich und zu schlafen.


Formelles

Ein Hoch auf die Bürokratie!


Avatarperson:
Brigit Kos

Charakterübernahme?
Nope, nicht so wirklich- außer bei Ploteinbindung, dann darf sie als Vorlage oder NPC genutzt werden.

Probeplay
Nebencharakter!

Re: Maya Windich

#3
So, also erstmal hast du einem schön ausführlich beschriebenen Char, an dem es auch kaum Kritikpunkte gibt.
Was uns allerdings noch aufgefallen ist:

In der Aussehens-Beschreibung werden viele Narben erwähnt, davon einige so, dass sie bei einer Werwölfin eigentlich verheilen müssten (z.B. Zigarrenbrandwunden).
Bleibend sind nur sehr schwere, oder mit Silber bzw. eisenhuthaltigen Substanzen zugefügte Verletzungen. Bitte geh also nochmal die Liste der Narben durch und ändere / streiche gegebenenfalls einige.

Dann nurnoch eine Kleinigkeit, die vielleicht etwas penibel erscheint: Bitte füge dem Protokoll zuliebe nich einen kruzen Satz ein, in der Mayas Gedanken enthalt (also nicht Wayas und damit nur kursiv).

Das wärs auch schon. Sobald das erledigt ist, gibt hier bitte Bescheid, dann können wir weiter zum nächsten Schritt (smile)
Bild

Re: Maya Windich

#4
Huhu,

so, geändert ;)
Zu den Brandwunden:
"Ebenfalls sind auf ihren Armen Spuren von Brandwunden, die aussehen, als hätte jemand seine Zigaretten an ihr ausgedrückt, wobei es sich hier um die Proben handelte. Flüssigkeiten und Gegenstände mit Silber versetzt, um zu sehen, wie sie drauf reagierte und wie sehr man einen Wolf damit verletzen könnte. "

Ebenso habe ich auch bei der Lakro darauf hingewiesen, dass die Schnitte mit Silber gemacht wurden, wobei das eigentlich ja klar ist, sonst hätte sie die Narben nicht ;)

Und Mayas Gedanken hatte ich ursprünglich ebenfalls farbig, hab es aber jetzt raus genommen, um ersichtlich zu machen, dass es ihre, nicht Wayas Gedanken sind.

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