Steckbrief Kayin Gorf

#1
Allgemeines
Schönen guten Tag. Die Ausweispapiere, bitte!


Name:
Mein Name ist Kayin Gorf, doch kein Mensch ruft mich so. Gerufen werde ich einfach Kay. Den Namen Kayin habe ich von meinen Zieheltern. Er bedeutet soviel wie "seit langem gewünschtes Kind". Wie passend wenn man überlegt das meine Zieheltern keine eigenen Kinder bekommen konnten und mich dann gefunden haben. Gorf bedeutet Rabe. Passend zu meinen rabenschwarzen Haaren. Meinen Nachnamen kennt jedoch kaum jemand außerhalb meiner Truppe. Als Zigeuner ist es eben üblich nur seinen Vornamen zu nutzen. Wenn denn überhaupt der richtige Name genutzt wird, was äußerst selten ist. Dementsprechend kenne auch kaum welche aus der Truppe meinen ganzen Namen.

Wesens- oder Menschenart:
Ich bin ein Telepath.

Alter / Geburtsdatum:
Ich bin knackige 32 Jahre alt. Geboren oder besser gefunden wurde ich am 24.12.1986. Wirklich viel älter kann ich jedoch noch nicht gewesen sein.

Aussehen / besondere körperliche Merkmale:
Mit meinen 182 cm hab ich wohl die Durchschnittsgröße eines Mannes meinen Alters. Meine rabenschwarzen Haare trage ich mal länger mal kürzer, je nach Lust und Laune,aktuell trage ich sie jedoch verhältnismäßig kurz, da dies einfach praktischer ist. Ansonsten kann ich einen gut trainierten, athletischen Körperbau vorzeigen. Meine Augen sind von einem kräftigen grün, was besonders der Damenwelt zu gefallen scheint. Zwischen meinen Schulterblättern habe ich eine Triskele tätowiert. Sie steht für den Weg des Lebens und kann in vielerlei Hinsicht gedeutet werden. Welche Bedeutung sie für mich hat... tja, das ist mein Geheimnis.
Meine Gesichtszüge sind sehr markant. Mein Kinn ist eigentlich stehts von einem drei Tage Bart überzogen und ich neige dazu einen eher düsteren und nachdenklichen Eindruck zu machen. Zumindest wenn ich in Gedanken bin. Bei Gesprächen mit anderen Personen zeige ich ein freundliches Lächeln.
Kleiden tue ich mich eher schlicht. Dunkle Hosen, dunkle Shirts, Stiefel oder Sneaker und dazu meistens eine Lederjacke. In hellen Farben trifft man mich eher selten an. Ich mag es eben einfach etwas düster und geheimnisvoll.


Persönlichkeit
Auch, wenn man vielen Leuten den Mangel dieser unterstellt – wir alle haben eine!


Eigenschaften:
Ich bin ein eher ruhiger Zeitgenosse. Ein Einzelgänger und das in einer wilden Truppe von Zigeunern. Geht das? Oh ja das geht. Zu viel Trubel bereitet mit Stress und Kopfschmerzen. Dementsprechend kommt es immer wieder vor das ich mich von der Truppe los sage und alleine duch die Weltgeschichte bummel oder länger an einem Platz bleibe und irgendwann wieder dazu stoße. Wenn ich mit den Truppe unterwegs bin ziehe ich mich oft zuück. Erledige meine Aufgaben und bin dann in meinem Trailer, erkunde die Gegend oder ziehe mich einfach an einen Ort zurück der weit genug abgelegen ist um meinem Kopf die Ruhe zu gönnen die man in solch einer Truppe eher selten bekommt. Wenn man mich nervt, bewusst oder unbewusst, dann kann es schon mal sein das ich sehr launisch und motzig werde. Aber Telepathen haben doch eher ein freundliches auftreten. Ja und Schneemänner schmelzen im Sommer und trotzdem latscht Olaf munter durch Arendelle. Ausnahmen bestätigen eben die Regel. Wobei... wenn ich will kann ich äußerst charmant sein. Ich kann mich verkaufen, besonders dann wenn ich etwas haben will, an Informationen kommen will oder Geld brauche. Ich bin ein kleiner manipulativer Mistkerl wie meine Ziehmum immer liebevoll sagt.
Auch wenn ich oft launisch bin, für meine Freunde und meine Familie bin ich immer da und würde für sie durchs Feuer gehen. Ich bin ein hervorragender Schauspieler, kann reden, wenn ich denn reden will und ich bin nicht auf den Kopf gefallen. Jedoch fällt es mir schwer Empathie zu empfinden. Das Leid anderer, solange es nicht meine Familie ist, geht mir nicht nahe. Ich kann darüber großzügig hinweg sehen und hab es meistens in dem Moment vergessen, wenn es aus meinem Blickwinkel verschwindet. Auch fällt es mir schwer meine eigene Gefühle offen dar zu legen und wirkte auf die meisten Menschen eher verschlossen und zugeknöpft. Ich hab gelernt auf eigenen Füßen zu stehen. Auch wenn ich in einer Großfamilie groß geworden bin, so ist das Leben als Zigeuner nun mal einfach nicht leicht und verlangt einem viel ab.
Ich bin eher eine Nachteule, verschlafe meistens den ganzen Tag und werde erst zur Dämmerung hin aktiv. Natürlich trifft man mich mal am Tag an, jedoch wirke ich dann noch schlechter gelaunt wie eh schon. Zu jemanden Vertrauen oder gar ein freundschaftliches Verhältnis aufzubauen fällt mir schwer. Durch das viele rum reisen musste ich oft Freunde zurück lassen, was mir anfangs wirklich schwer fiel, inzwischen binde ich mich gar nicht mehr wirklich an jemanden um eben diesen Gefühlen aus dem Weg zu gehen.

Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Ich beherrsche eine ganze Reihe von Zaubertricks, besonders die wo Geld verschwindet und auf wundersamer Weise in meiner eigenen Hosentasche wieder auftaucht. Für den Besitzer verborgen versteht sich. Ich bin nicht stolz drauf, doch ich bin ein hervorragender Taschendieb. Auch Schmuck gelangt immer wieder, wie durch Zauberhand in meinen Besitz. Da mir diese Art des Geld Verdienens jedoch zu schmutzig ist, habe ich gelernt an Informationen zu kommen. Egal ob von Politiker, schmutzige Geheimnisse der Promis oder Firmengeheimnisse. Die lassen sich nämlich für verdammt viel Geld verkaufen.

Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Ich kann Gedanken lesen. Das konnte ich schon als kleiner Junge und meine Zieheltern haben mich gelehrt diese Fähigkeit zu nutzen. Inzwischen beherrsche ich nicht nur das lesen der Gedanken sondern kann diese auch manipulieren. Ich kann Menschen Bilder in den Kopf senden oder ihre Gedankengänge verändern, was mir jedoch viel Kraft abverlangt und oft zu Kopfschmerzen führt. Außerdem kann ich mich selber gegen Gedanken die ich nicht hören möchte abschirmen und eine Art Schutzmauer um meine Gedanken legen. Mit meinen Eltern und meinem besten Freund kann ich auch über etwas weitere Strecken per Gedanken kommunizieren. Ich arbeite jeden Tag daran besser zu werden, denn besonders große Menschenmassen machen mir noch stark zu schaffen und bereiten mir Kopfschmerzen und Übelkeit.

Lebenslauf
Wir sind gründlich. Wir wollen alles wissen. Alles.


Vorgeschichte:
Meine Zieheltern Grace und Jordan haben mich am Morgen des 24.12.1986 in einer dreckigen Seitengasse Austins gefunden. Eingewickelt in eine blutige Decke wurde ich dort zurück gelassen zwischen Müll, Ratten und Dreck. Für die beiden war ich ihr persönliches Weihnachtswunder, hatten sie doch bereits seit mehreren Jahren versucht ein Kind zu bekommen, ohne Erfolg. Wer meine leiblichen Eltern sind und warum sie mich zurück gelassen haben weiß ich bis heute nicht. Es stört mich aber auch nicht besonders. Ich wurde Teil einer Großfamilie von Zigeunern. Die Gypsies bestanden aus ein paar Hexen, meiner Mum als Telepathin und einem Paar samt Kind von Aquakinetikern und aus Menschen. Insgesamt waren wir über die Jahre immer eine Truppe von knapp 20 Leuten. Mal mehr, mal weniger. Immer wieder schlossen sich uns neue Leute an und andere verließen uns wieder, der harte Kern jedoch blieb. Wir waren so etwas wie Aussätzige. Was sonst auch. Immerhin sind wir Zigeuner. Der Ruf jedoch ist nur teilweise berechtigt. Denn egal was gesagt wurde, ich wuchs behütet und vor allem geliebt auf. Es gab immer jemanden zum spielen und lachen. Besonders mit dem Sohn der Aquakinetiker Flint verbindet mich bis heute ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis und inwzischen bin ich sogar Patenonkel seiner fünfjähigen Tochter Zoey. Aber auch unsere Bildung kam nicht zu kurz. Ich kann nicht sagen das ich eine perfekt Ausbildung genossen habe, aber ich kann lesen und schreiben und die Grundlagen des Rechnens beherrsche ich ebenfalls. Doch das Leben als Zigeuner ist nicht immer einfach. Wir sind ständig umher gezogen, von Stadt zu Stadt und das Geld musste hart erarbeitet werden. Grace und Jordan war es immer wichtig ihr Geld auf ehrliche Weise zu verdienen. Jordan war Magier, ein Mensch, der jedoch die unglaublichsten Zaubertricks auf Lager hatte und diese an mich weiter gab. Grace dagegen war Wahrsagerin, eine Telepathin, die mich in dieser Fähigkeit schulte und mir alles beibrachte was ich heute weiß.
Zu ihrem Kummer jedoch fand ich irgendwann raus, wie einfach es war die staunenden Mengen zu bestehlen. Ein kleiner Junge fiel zwischen den ganzen Leuten immerhin nicht auf. Sie schimpften immer wieder mit mir, doch das stehlen ließ ich nicht sein. Heimlich und ohne das meine Eltern es mitbekamen stahl ich weiter. Auch die Zuabertricks bei denen Geld oder Schmuck verschwand führte ich nur durch, wenn meine Eltern nicht in der Nähe waren. Ich war klug genug um das geld nie offen rum liegen zu lassen und wenn dann immer nur Mengen abzugeben, die ich auch auf "ehrliche" Weise verdient haben könnte.
Mit 16 bereits erkannte ich, dass ich nicht nur Gedanken lesen, sondern diese eben auch verändern konnte. Die Frau die vorhin noch naserümpfend an mir vorbei gelaufen war steckte mir jetzt mit einem herzlichen Lächeln Geld zu, der adrett gekleidete Kerl überließ mir seine teure Armbanduhr, nachdem ich ihm dafür ein Kompliment gemacht hatte. Es wurde leichter an Geld zu gelangen. Dabei war ich so geschickt, dass ich nie erwischt wurde. Die wenigen male wo es ernst wurde, mussten eben auch die Polizisten daran glauben und ließen mich schließlich gehen. Sie hätten sich geirrt. Irre.
Trotz alle dem hatte ich besonders in großen Menschenmassen lange zu kämpfen, bis ich die Gedanken der ganzen Leute ausblenden konnte. Grace half mir dabei, jedoch muss ich mich bis heute sehr stark konzentrieren, wenn die Massen zu groß werden um nicht von den ganzen Gedanken überrant zu werden und immer wieder löste ich mich mal für ein paar Wochen, mal für einige Monate von der Truppe los und zog alleine durchs Land um meine Gedanken wieder neu zu sortieren und zur Ruhe zu kommen.
So manipulativ ich auch war, meine Familie und Freunde manipulierte ich nie. Ebenso wenig Frauen. Meine grünen Augen und die doch leicht düstere Aura die mich umgab schienen diese magisch anzuziehen. Das ihnen am nächsten Morgen Geld oder ein wertvolles Schmuckstück fehlte, fiel der Damenwelt meistens erst auf, wenn ich bereits über alle Berge war.
Als ich 27 Jahre alt wurde schloss sich uns eine junge Hexe an, als wir mal wieder in Austin waren. Pixie wurde schnell zu meiner kleinen Zigeunerschwester. So ernst und zurückgezogen ich oft war, mit ihr konnte ich lachen und stundenlang reden. Das sie uns nach zwei Jahren verließ konnte ich in gewisser weise nachvollziehen und doch verlor ich dadurch einen Menschen der mir unglaublich viel bedeutete. Den Kontakt hielten wir, auch wenn es nicht das selbe war. Während ich noch immer mein Geld auf, sagen wir mal, eher unübliche Weise verdiente, arbeitet meine kleine Hexe inzwischen als Wildhüterin in Austin. Ich hatte kurz nach ihrem Weggang ebenfalls die Gypsies für einige Zeit verlassen. War alleine durchs Land gereist, war mal hier mal dort gewesen und hatte mein Leben genossen.
Jetzt 2 Jahre nachdem sie uns verlassen hat sind wir wieder in Austin und ich habe mich der Truppe mal wieder angeschlossen. Ich sehe dem Treffen tatsächlich mit gemischten Gefühlen entgegen, denn ich weiß sehr wohl das Pixie von dem was ich so treibe nicht all zu viel hält und doch freue ich mich darauf die kleine Hexe wieder in den Armen zu halten. Wie lange ich in Austin bleibe weiß ich noch nicht. Vielleicht ziehe ich nach den vorgesehenen drei Monaten weiter, vielleicht finde ich es aber auch ganz nett und bleibe. Das wird die Zeit zeigen.

Kenntnis über andere Wesen:
Ich bin unter Zigeunern groß geworden. Hexen und Kinetiker kannte ich von klein auf. Zwischendrin schlossen sich uns ein Werwolf und ein Wandler an. Von Guheln und Vampiren selber habe ich zwar gehört, begegnet bin ich bisher aber zumindest bewusst, keinem. Gesichten über alle Wesensgruppen werden aber immer wieder am Lagerfeuer erzählt und von dem ein oder anderen besonders ausgeschmückt.

Schreibprobe:
Die Sonnenbrille verdeckte Kays Augen, die Arme vor der Brust verschränkt lag er in dem Sonnenstuhl vor seinem Trailer. Ausnahmsweise trug er mal kein Shirt, etwas Farbe konnte ja nicht schaden und ja... es war tatsächlich mitten am Tag. Die Tatsache das er wach war, war aber auch nur dem zu verdanken, dass er helfen musste den Rummel aufzubauen und jetzt eben einfach Mittagspause war. Während die anderen zusammen saßen, lachten, aßen und tranken hatte Kay sich zurück gezogen. Ruhe... zumindest für diese eine Stunde. Denn danach sollte das große Zelt aufgebaut werden.
Da ist er... aber wenn ich ihn jetzt wecke dann ist er wieder böse... aber er hat noch nichts gegessen und dabei habe ich mir solche Mühe gegeben und Mama hat gesagt ich soll es ihm bringen aber... Die Gedankengänge einer vertrauten Stimme konnte er in seinem Kopf hören und er öffnete die Augen, welche hinter den dunklen Scheiben der Sonnenbrille verborgen lagen. Zoey stand einige Schritte von ihm entfernt. Sein Patenkind... Was hat Flint sich nur dabei gedacht ausgerechnet mich zum Paten zu machen.... Die fünfjährige war ein tolles Mädchen, aber auch sehr schüchtern und zurück gezogen. Sie hielt einen Teller mit dampfendem Eintopf in der Hand, kaute unsicher auf ihrer Lippe und trat von einem Fuß auf den Anderen. In der Tasche ihrer Schürze konnte er eine Flasche Bier entdecken, die sein Interesse weckte. Er setzte sich auf und Zoeys Augen wurden groß. Die Kleine wusste, dass er Gedanken lesen konnte und doch schien sie noch nicht so ganz zu begreifen was das bedeutete.
"Bringst du mir Essen?", fragte er und Zoey nickte und kam zu ihm rüber, reichte ihm den Teller mit Löffel und schließlich auch die Flasche Bier.
"Danke.", sagte er und begann zu essen. Noch immer von einem Fuß auf den anderen tretend stand die kleine neben ihm.
Ob er sich über das Bild was ich ihm gemalt habe freuen wird? Aber ich habe es bei den anderen liegen lassen... und wenn ich geh... dann ist er bestimmt wieder verschwunden.
Innerlich stöhnte Kay auf. Sie waren so eine große Gruppe... warum nur hatte Flint ausgerechnet ihn gefragt ob er Pate werden wollte. Sein bester Freund musste zu dem Zeitpunkt betrunken gewesen sein. Wobei... das waren sie beide gewesen.
Er rappelte sie hoch und hielt der Kleinen seine Hand hin.
"Na komm, gehen wir zu den anderen und dann zeigst du mir das Bild okay?", fragte er und blaue Augen strahlten ihn an. Erfreut ergriff sie seine Hand und lief hüpfend neben ihm her. Als sie um die Ecke kamen und somit ins Blickfeld der anderen gerieten wurde ein lachen und pfeifen laut.
"Kay, so eine junge Damen... also wirklich"
"Fresse!", brummte er nur und ließ sich neben Flint nieder. Zoey holte ihr Bild und während Kay sich den Eintopf einverleibte erklärte die kleine ihm in allen Einzelheiten was auf dem Gekritzel zu sehen war. Brav schaute er sich alles an und blendete die Gedanken der um ihn herum sitzenden aus. Idiotenpack. Ein grinsen erschien auf seinen Lippen. Er liebte sie doch alle.


Formelles
Ein Hoch auf die Bürokratie!


Avatarperson:
Tyler Hoechlin

Charakterübernahme?
Nein

Abnahme von
@Pixie Newton

Probeplay

Nebencharakter'

Re: Steckbrief Kayin Gorf

#2
Huhu

du hast einen ausführlichen Charakterbogen geschrieben, allerdings sind mir beim durchlesen einige Fragen und kritische Punkte aufgefallen, die ich den Kategorien nach angehen werde:

Name:
Wieso kennt kaum jemand seinen Nachnamen? Sollte der nicht allen in seiner Truppe bekannt sein?

Aussehen:
Bitte lege dich beim Einsatz der Fähigkeiten auf einen Farbton fest. Mit dem in der Wesensbeschreibung genannten Farbspektrum ist der Bereich gemeint aus dem du auswählen kannst, doch jede Person hat nur eine für ihn spezifische Farbe ;)

Eigenschaften:
Mit 'Empathie zeigen' meinst du 'Empathie empfinden' (also im Sinne von psychopathischen Tendenzen), oder? Zumindest klingt das im restlichen Text für mich so, während ich unter 'Empathie zeigen' eher verstehen würde, dass Kayin sie zwar empfindet, aber dies nicht vermitteln könnte.
Zudem habe ich jetzt beim durchlesen nur zwei negative Eigenschaften gesehen, da der Rest entweder positiv, oder neutral schien (z.B. ist ja der Schlafrhythmus in der heutigen Gesellschaft auch kein Problem mehr, wenn man wie er keine feste Arbeit hat), dementsprechend würde ich um Ergänzung bitten.
Das er ein Einzelgänger ist und gleichzeitig in so einer Gemeinschaft lebt, die er auch alle gern hat, klingt für mich etwas merkwürdig, vielleicht könnte man das noch etwas spezifizieren (Einzelgänger ist ja etwas anderes als jemand Introvertiertes, der sich immer wieder zurückzieht).

Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten:
Als Hybrid besitzt Kayin jeweils nur einen Teil der Eigenschaften beider Wesensarten, insofern wird er auch mit Training keine Gedanken manipulieren.
Was die anderen Teilaspekte seiner Fähigkeiten angeht, hängt diese von der Gewichtung ab. dadurch ergeben sich dann natürlich Änderungen in den Bereichen 'Besondere angeeignete Kenntnisse oder Fähigkeiten' und 'Vorgeschichte'.
Seine pyrokinetischen Fähigkeiten klingen nach einem Hybriden mit 50/50 Gewichtung, dementsprechend wird das Bilder in den Kopf setzen sehr mühevoll für ihn sein (was ich auch so aus dem Text verstanden habe) und ihm das kontrollierte Gedankenlesen, beziehungsweise das ausblenden spezieller Gedanken auch nicht ganz leicht von der Hand gehen, sodass er in Menschenmengen Probleme bekommen wird etwas zu verstehen und wenn trotz der vielen Stimmen überhaupt, dann nur ungezielt ausblenden können wird (also als Dämpfer über alles).
Der Umstand, dass sein bester Freund ein Aquakinetiker ist, schützt nicht vor Verbrennungen an ihm, da Aquakinetiker mindestens genau so empfindlich auf Feuer reagieren, wie andere Menschen auch und auch nur vorhandenes Wasser für die Löschung benutzen können, mit dem er also auch auf herkömmliche Weise gelöscht werden könnte, zumal er ja auch generell Konzentrationsprobleme hat, wenn seine eigene Kleidung in Flammen steht.

Vorgeschichte:
Hier störe ich mich zunächst an der Formulierung 'eine perfekt Ausbildung', da er diese ja gerade nicht bekommen hat, sondern nur das aller nötigste kennt und bildungstechnisch quasi auf dem Niveau eines Grundschülers steht.
Wenn es seinen Eltern wichtig war das Geld auf ehrliche weise zu verdienen, werden sie gerade ihrem einzigen Kind verboten haben zu stehlen, insofern müsste da entweder ihre Einstellung zu dem Thema, oder seine Methode Geld zu verdienen verändert werden.
Der Teil der Informationsbeschaffung und der Manipulation der Leute entfällt dann ja aufgrund der Anpassung an die Änderungen in 'Besondere angeborene Kenntnisse oder Fähigkeiten', insofern wirst du vermutlich die Vorgeschichte generell nochmal überarbeiten müssen.

Kenntnis über andere Wesen:
Da sowohl Sinti als auch Roma eine sehr abergläubische Kultur mit osteuropäischen Prägungen haben, dürften sie weder Vampire, noch Ghule in ihrer Nähe dulden, wenn sie nicht sogar versuchen diese aktiv zu bekämpfen.
Wie groß ist eigentlich die Truppe mit der er herumzieht? Denn groß ist der prozentuale Anteil von Wesen in der Bevölkerung ja nun nicht (Austin ist da ja die Ausnahme, aber auch da wird es im einstelligen Prozentbereich sein) und dementsprechend würde sich das auch im Wesensanteil in der Gruppe widerspiegeln (ich frage weil es so klingt als wären da ziemlich viele Wesen dabei).

Schreibprobe:
Scheinbar hast du einige Sätze in der ersten Person geschrieben und es fehlt auch noch ein eigener Gedanke deines Charakters. Das müsste natürlich angepasst werden ;)


Noch eine abschließende Frage:
Da er ja quasi dem fahrenden Volk angehört und eine enge Bindung zu seiner Familie besitzt (+ Kultur) würde er ja nach ein paar Monaten wieder abziehen. Ist also geplant ihn längerfristig in den Themen außerhalb von Austin zu spielen?

So, das war jetzt etwas viel, ist aber nicht böse gemeint (smile)
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Re: Steckbrief Kayin Gorf

#3
Die Punkte die ich angemerkt habe hatte, hast du überarbeitet (bzw. eine Stelle hatte ich ja falsch gelesen) und durch die Tatsache, dass er nun ein reiner Telepath ist, stellt sich natürlich ein anderer Sachverhalt dar (smile)


Die Hintergründe zum Taschen-, sowie dem Informationsdiebstahl hätte ich gerne noch ein wenig angepasst, bzw. ausgearbeitet (z.B. in der Vorgeschichte), da er sich ja schlecht selbst beibringen kann, wie man Leute bestiehlt, ohne ständig erwischt zu werden und sowohl Vorstrafen zu sammeln würde. Außerdem würden in dem Fall ja auch dass seine Eltern dadurch davon mitbekommen. Insofern könnte er das vielleicht mit einem Jugendlichen und ein paar seiner Altersgenossen gemeinsam tun, sodass sie mehr Vorwissen haben und sich gegenseitig raushauen können, bevor die Polizei eintrifft (wink)
Und bei dem Informationsdiebstahl meine ich zum Beispiel ein paar Connections die er hat (Informationsverkauf ist ja nicht einfach und wenn man einmal die falsche Person informiert/anfragt, landet man schnell mal im Knast) / oder ne Anmerkung wie er sie findet

Da seine Mutter ja auch Wert auf ein gewisses Maß von Ehrlichkeit legt, wird sie ihm nicht beigebracht haben, wie man die Gedanken beeinflusst (was ja zudem bei weitem nicht jeder Telepath erlernen kann und ein entsprechendes Maß an Übung erfordert) müsste er sich diesen Aspekt selbst beigebracht haben (was entsprechend lange dauert und erfordert, dass er zu den Hochbegabten gehört, die dies auch können).
Schön wäre also, wenn du vllt. das Training etwas hervorheben könntest.
Bedenke außerdem, dass es sich bei den Telepathen-Kräften mit sofortigen (Impuls-)Reaktionen nur um Beeinflussungen und nicht um Befehle handelt. Je willensstärker die Person ist, desto weniger Wirkung wird es also haben. Ein Polizist dürften also ein schwieriges Ziel sein, da dieser ja auch gewohnt ist mit 'herkömmlichen' Beeinflussungen normaler Menschen konfrontiert zu werden.

Was die Schreibprobe angeht, hast du diese ja nun um eigene Gedanken ergänzt, allerdings würde ich gerne sehen, dass du seine eigenen Gedanken uneingefärbt wiedergibst, da farbliche Gedanken für Fremdgedanken (wie z. B. die wölfische Seele eines Werwolfs) bestimmt sind.

Melde dich bitte hier, wenn du Fragen, oder Anpassungen vorgenommen hast (smile)
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